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Dienstag, den 14. Februar 2012 um 06:03 Uhr
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Laos

Hauptstadt: Vientiane

Währung: Laotischer Kip 1 Euro = ca. 10,450 LAK ( Stand Jänner 2012 )

Rechtsverkehr

Spritpreis: ca. € 1,-  / Liter

Benzinkosten in Laos : € 83,95,-

Verbrauchter Sprit in Liter in Laos : 89,89 L

Autobahn Mautpflicht: Keine Autobahnen vorhanden !

Meine Mautgebühren: € 0 ,- ( Keine Mautpflicht für einspurige Fahrzeuge )

Kfz - Kennzeichen: LAO

Gefahrene KM in Laos : 2129

Gefahrene KM seit Start: 25.773 km

Verbrauchter Sprit in € seit Start :  1.309,95,-

Verbrauchter Sprit in Liter seit Start : 968,9 l

Carnet de Passage erforderlich: Nein

Erforderliche Dokumente: Reisepass, Fahrzeugdokumente, Versicherung muss abgeschlossen werden ( 14 Tage € 4,- ) , Visum „on arrival „ USD 37,- Gültigkeitsdauer 30 Tage

Gefahrene Route Laos : Odoumxay - Luang Prabang - Phou Khoun - Phone Savane - Paksan - Na Hin - Tom Kon Lo - Thaktek - Pakse - Don Kong




Willkommen im ersten Land das ich in Südostasien bereist habe. Hier wird wie in Thailand und Kambodscha alles in "Nylonsäcke" eingepackt soger eine Schachtel Zigaretten...und dann da es keine richtige Mülltrennung bzw. Müllentsorgung gibt verbrannt !!
Stirnrunzelnd

16.01.2012

Nach der Grenze endlich wieder „Freiheit“ , Wir fahren noch gemeinsam bis „ Na Theuy“, Rudgar geht es so schlecht dass er sich in einem Guesthouse einmieten muss um sich aus zu kurieren.. Tom und die beiden Schweizer essen noch etwas und ich kopiere mir noch die Bilder und Videos von Tom, danach verabschiede ich mich von der Gruppe ich brauche eine „Auszeit“. Meine Fahrt geht weiter nach „Oudumxay“ in etwa 75 Km. Unterwegs muss ich Wasser lassen und ein Mopedfahrer bleibt stehen.

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Er spricht ganz gut englisch erzählt mir dass er Lehrer sei, und mir die Schule zeigen möchte wo er unterrichtet. Ich willige ein obwohl ich todmüde bin aber eine Laotische Schule sieht man ja nicht jeden Tag. Heute ist Examen Tag und als ich mit Flocke in den „Schulhof“ einfahre sind alle ganz wie aus dem Häuschen. Ich schaue mir die Schule an und setze meinen Weg in die Stadt fort. Schnell ist ein Guest House gefunden und ich wasche meine Wäsche nach 27 Tagen. Verzweifelt suche ich eine Werkstatt wo ich mir meinen Hauptständer gerade biegen und meine Reifen wechseln kann, leider ohne Erfolg.








































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17.01.2012

Heute kommt „Flocke „ dran. Als ich mich auf den Weg mache treffe ich zufällig Rudgar und Catheljine, sie sind gerade nach „Luang Prabang „ unterwegs. Wir Frühstücken gemeinsam und sind begeistert von dem Brot, Käse, und Kaffe so etwas gibt es in China nicht, wie solche" Kleinigkeiten" auf Reisen sooo Wertvoll sein können. Wir schlagen uns die Bäuche voll. Zunge rausGegen Mittag suche ich weiter nach einer „Werkstatt“ und werde fündig. Alles wird repariert und ich bezahle (mit meiner Mithilfe) nach 4 Stunden Arbeit € 8,- ich gebe ihm € 10,- und er bedankt sich mehrmals bei mir und ladet mich auf „Fried Rice „ ein den seine Frau gerade zubereitet hat, dankend nehme ich an und wechsle meine Bremsbeläge später







































18.01.2012

Am späteren Vormittag mache ich mich auf den Weg nach „Luang Prabang“. Die Strasse ist etwas schwierig zu befahren da diese alle 15 – 20 Meter von Asphalt auf Schotter wechselt. Ich bleibe stehen und schieße ein paar Fotos, als plötzlich ein Motorrad hält. Eine BMW 1150 GS steht neben mir und zwei Asiaten nehmen ihren Helm ab. Das Mädel spricht relativ gut Englisch und fragt mich wohin ich fahre. Ich sage nach Luang Prabang und sie fragen mich ob ich vorfahren könnte. Als wir in Pakmong einen Stopp machen stellen wir uns gegenseitig vor. Die beiden sind aus „Phitsanulok“ in Thailand.

Wir beschließen gemeinsam nach Luang Prabang zu fahren. Es geht entlang dem „Mekong Fluss“ Richtung Süden, wir fahren durch Täler und es ist super warm. Ich fahre vor und muss nach einer Kurve apprupt bremsen. Ein Unfall mit einem Mopedfahrer der eine Radfahrerin gerammt hat. Der Mann liegt Blutüberströmt auf der Strasse und die bereits anwesenden Leute schauen nur zu. Ich öffne meinen Tankrucksack und eile dem Mann zur Hilfe. Er atmet noch und dann kommt noch einer man staune! mit einem schmutzigen Lappen und versucht den regelrecht in die Blutende Wunde zu stopfen. Ich nehme ihm den Lappen aus der Hand und zeige ihm meine sterilen Tupfer. Niemand tut etwas und nach einer viertel Stunde kommt ein Jeep und die Männer laden den Mann auf die  Ladefläche. Ich frage die beiden Thais wie es mit einem Krankenwagen ausschaut die meinen nur das gibt es hier nicht. Auf die Frage nach einem Krankenhaus bekomme ich zur Antwort „ Far away „ . ( Thailändisch ist der Laotischen Sprache sehr ähnlich ) Ich nehme an dass die beiden die Infos von den anwesenden Leuten bekommen haben.  Wir setzen unsere Fahrt fort und erreichen Luang Prabang in der Dämmerung. Ein Zimmer wird schnell gefunden und am Abend gehen wir nach dem Essen noch auf den Basar.

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19.01.2012

Heute wird am Moped geschraubt. Luftfilter gereinigt, Moped gewaschen, usw… Am späteren Nachmittag fahre ich zu dem „Kuang Si“ Wasserfall. 50 Km sind es hin und retour, und als krönenden Abschluss läuft mir noch ein Hund ins Moped. Ich stürze (wieder auf den gleichen Zylinder) Weinend und Motoröl fließt raus. Gott sei Dank habe ich mein Protektoren Hemd an aber am Fuß erwischt es mich und ich habe eine schöne Schramme. Niemand hilft mir die Leute stehen nur da und schauen mir zu wie ich mich abmühe Flocke wieder auf die „Beine“ zu bringen. Arme Flocke sie ist die letzten 5 Wochen schon zu oft am Boden gelegen. Ich setze mich hin und überlege soll ich starten oder nicht eventuell ist zu wenig Öl im Motor. Ich entscheide mich einen Shop zu suchen und werde nach 3 km Fußmarsch fündig und kaufe irgendein Öl. In Luang Prabang angekommen suche ich eine „Werkstatt“ und werde fündig. Der Zylinderdeckel wird abgebaut und er bricht förmlich auseinander. Die Jungs glauben es schweißen zu können und ich versuche ihnen zu deuten dass das nicht funktionieren wird. Einer fährt mit dem Deckel weg und kommt mit einem Loch im Deckel wieder zurück. Ich probiere es mit einem 2 Komponenten Kleber, und es scheint zu halten zumindest nicht unter „Belastung“, morgen werde ich mehr wissen. Eigentlich wollte ich morgen Zelten und mich ins „Gemüse werfen“ muss das aber wohl oder übel um einen Tag verschieben da ich abseits der Strassen keine Hilfe erwarten kann. Shit ich bin vom Pech verfolgt.


















































































20.01.2012

Nach der Besichtigung des „Vat Xieng Thong“ geht es weiter nach „Phone Savan „ Distanz etwa 300 km. Da ich „Flocke „ noch verarzten“ muss und ich etwas spät dran bin, schaffe ich es nur bin „Phou Khoun „ Es ändert sich Landschaftlich nicht viel  bzw. geht es wieder die Berge rauf und runter. Die Strassen sind in einem relativen guten Zustand. Kinder klopfen am Straßenrand Grasbüschel aus und wie ich später in Erfahrung bringe werden diese zu Besen verarbeitet. In den Dörfern waschen sich die Menschen an Wassertonnen und als mich die Frauen vorbeifahren sehen bedecken sie ihre Schultern mit Handtücher.

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Flocke scheint zu „halten „ und ich verliere kein Motoröl mehr. Ich komme noch an einem Bergdorf vorbei, wo gerade eine Hochzeit stattfindet. Dem Brautpaar binde ich eine weiße Schnur um das Handgelenk und werde gebeten etwas in den „Geldkorb“ zu werfen. Männer bieten mir Bier an ich lehne aber ab da ich weiter fahre. In „Phou Khoun“ angekommen suche ich mir eine Unterkunft es gibt in diesem Bergdorf genau eine Handvoll Zimmer, und keinen Tourismus. Tagebuch wird nachgeschrieben und Fotos sortiert Internet „no way“ hier gibt es keines. Einfach super noch richtig „Ländlich „ ist die Gegend hier und die Leute sind auch nicht aufdringlich sie lassen einem in Ruhe ! Hoffe das Wetter ist morgen besser da ich mich etwas abseits der Hauptsrasse bewegen werde und wen es regnet wird das wieder eine Schlammschlacht, fallen darf ich nicht mehr bis Bangkok denn dann schaut es nicht gut aus für Flocke den Zylinderdeckel und mich. Verlegen

































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21.01.2012

Abfahrt um 09:30 Uhr geht es den Bergdörfern entlang. Die Kinder winken mir zu und die Leute schauen ein wenig komisch drein. Berg rauf und runter geht es in etwa 140 km., bis dann eine Art Plateau kommt. 20 km vor Phone Savan (  in etwa100 km Luftlinie  von der Vietnamesischen Grenze entfernt ) erstreckt sich dieses Plateau bei schönem Wetter. ( Am morgen hat es sehr nach Regen ausgesehen ) Ich suche mir eine Unterkunft da es hier nicht angesagt ist zu Zelten. Zu viele Blindgänger aus dem Vietnamkrieg liegen hier noch herum. Ich sehe Leute mit Metalltetektoren die nach Minen suchen. Ein Neuseeländer ist der Chef und er erzählt mir dass bis vor 3 Jahren hier noch gekämpft wurde. Ok also dann verschiebe ich meine Campingpläne auf morgen. Zu viele Kühe sind hier in den letzten Monaten regelrecht zerfetzt worden. Ich schaue mir noch das „Plain of Jars „ (Ebene der Tonkrüge) an. 

Später  kommt noch Flocke dran ich reinige die Innenseiten der Koffer und fette den Windschutz ein da es beim offroad fahren immer quietscht. Am Abend versuche ich etwas essbares zu bekommen und halte an einer Bude es riecht gut. Ich schau auf den Grill und mache Mäh, Mäh, Muh, Muh der Junge schaut und verneint, zum Spaß mache ich Wuff Wuff und er deutet mir ja es ist ein Hund. Beim genaueren hinsehen sehe ich die gebratenen Pfoten die Innereien usw…  Hmm nix für mich ich bleibe bei Reis und Nudeln.Verschlossen





























































Plain of jars:


Die Plain of Jars bzw. die Ebene der Tonkrüge bezeichnet ein Gebiet in der Nähe von Phonsavan in Laos. In diesem Gebiet wurden eine Anzahl von mehreren tausenden Tonkrügen gefunden. Herkunft oder Verwendung sind bisher noch nicht ausreichend geklärt worden. Insgesamt gibt es in diesem Gebiet ungefähr 160 Fundorte, an denen man mit eigenen Augen ein Bild der Krüge machen kann. Von diesen werden insgesamt drei Stellen (= Sites) für einen Besuch empfohlen, da diese die größte Konzentration an Krügen vorweisen und somit dem Besucher auf seiner Reise durch Laos den besten Überblick über die Plain of Jars bieten. Die genaue Verwendung bzw. der Nutzen dieser Tonkrüge ist noch immer nicht geklärt. Die Krüge werden auf ein Alter von mehr als 2.000 Jahre geschätzt. Es gibt verschiedene Theorien für die Verwendung. Einige behaupten, dass diese Krüge für Bestattungszwecke genutzt wurden, andere stellen die These auf, das die Krüge zur Lagerung von Reis oder laotischem Whisky verwendet worden sind.

Des Weiteren besteht in der Ebene der Tonkrüge noch immer ein Restrisiko von Minen und Blindgängern. Aus diesem Grund sollte man ausschließlich die hier aufgeführten drei Stellen aufsuchen, da in diesen Gebieten schon intensive Minenräumungsarbeiten vorgenommen worden sind und die markierten Wege als ungefährlich gelten. Hierbei ist natürlich zu beachten, dass man auch in diesem Gebiet die gekennzeichneten Wege nicht verlassen sollte. (Quelle Internet)






22.01.2012

Ich fahre um 09:00 Uhr ab und denke heute habe ich einen Gemütliche fahrt vor mir es sind nur 210 km lt. Navi bis „Pakstan“ ( ein großer Irrtum wie sich im Nachhinein herausstellen wird.) Die Strasse ist gut Asphaltiert und ich bleibe auf der 4 er Strasse lt. Karte eine gute Strasse bis nach Pakstan. Nach etwa 30 kilometern wird es eine Schotterweg und dann Sand. Ich schaue auf den Tacho und sehe ich bin schon über 60km unterwegs. Umdrehen kommt nicht in Frage, ich würde noch einen Tag benötigen um wieder auf die 13 er die Hauptstrasse zu kommen. Ich sehe in einem Dorf Leute die etwas beobachten, sie nehmen keine Notiz von mir uns sind regelrecht apathisch. Sie schauen einem Bullenkampf zu. Die Tiere werden aufeinander zu getrieben aber so richtig klappt das nicht einer „büxt“ immer aus. LKW`s mit immens großen gefällten Bäumen am „Rücken „  fahren an mir vorbei es sind sicher an die 30 Stück in einer halben Stunde.









































Es geht weiter und die „Strasse“ wird immer schlechter. Sand, Matsch und grosse Steine legen sich Flocke in den Weg. Ich mache nach ein paar Stunden Rast und trinke ein Wasser. Einem kleinen Mädchen werden die Läuse per Hand aus den Harren „gezupft", und eine der Frauen möchte mir noch gleich ihre Tochter hinten draufsetzen ich lehne dankend ab und fahre weiter.






















Die Berge verschwinden langsam und ich fahre durch einen Dschungel mit Sandstrassen, wenn Flocke jetzt „zicken macht“ denke ich mir immer was dann ?? Es wird immer schwieriger und zu aller letzt kommen jetzt auch noch Flüsse zum durchqueren. Brücken sind im Bau aber es schert sich niemand über einen Behelfsweg, man muss durch das Wasser. Ich dürfte mich verfahren haben eine Abzweigung verpasst. Es wird immer kritischer bis ich zu einem großen Fluss komme, nur ein Bambusweg für Fußgänger, Flocke ist am Zylinder verletzt und ich sollte kein Wasser in den Motor bekommen. Aber was tun ? Ich muss durch, nach einer Stunde warten kommt ein Pick up und langsam auch ein paar Leute. Ich demontiere die Koffer und die gelbe Ortlieb Tasche und lade alles auf den Pick Up. Dann geht es los, mit einer Strassen Bereifung durch die Steine und den Fluss wird das gut gehen?? Ich schaffe es und der Pick up Fahrer deutet mir alles ok ab jetzt wird die Straße wieder besser. Shit nix damit es geht gleich weiter, ich überlege mir mein Zelt aufzustellen. Nein ich muss durchbeißen meine Schuhe sind voll mit Wasser und meine Hose alles ist nass. Na ja wenigstens hat es laut meiner Anzeige am Tacho 34 Grad Zwinkernd und ich mach mir keine Sorgen dass ich mich Verkühle oder meine Sachen nicht trocknen. Die letzten 60 km sind Asphaltiert und es geht eine Strasse direkt durch den Dschungel. Total fertig erreiche ich Paksan nach 9 Stunden davon 7 stunden  offroad und nehme mir ein Zimmer. Am Abend muss ich feststellen dass heute das Vietnamesische Neujahr ist und es wird gepöllert was das Zeug hält und in meiner Unterkunft ist eine Fete im Gange, ich bin zu müde um daran teil zu nehmen.






















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Der link zu meinem Video der Flussüberquerung auf You Tube:

http://www.youtube.com/watch?v=149MOd4xIhs&feature=youtu.be



23.01.2012

Ich versuche auf die Hauptstrasse (Nr 13) zu kommen denn es sieht nach regen aus und sollte es anfangen zu regnen dann schaut es nicht gut aus. Während der Nacht muss es geregnet haben denn meine Schuhe sind noch immer total nass, und der Weg voll Schlamm. In Viang Kham biege ich auf die 8 er Strasse ab und erreiche nach 30 km mein Ziel. Heute fahre ich nicht mehr weiter und bleibe in „Na Hin„ . Ich muss mein Tagebuch von China und Tibet nachschreiben, und Fotos sortieren. Morgen schaue ich mir dann die 7 km lange Tropfsteinhöhle „Konglor“ ganz in der Nähe an.





















24.01.2012

Ich packe meinen Rucksack und montiere Koffer und gelbe Tasche ab. Mal ohne Gepäck die 45 km bis zur Höhle in Angriff nehmen. Als ich den Zündschlüssel umdrehe zeigt der Bordcomputer von Flocke mir dass ich hinten nur 1,9 anstatt den 3,2 Bar Luftdruck habe. Shit Flocke verliert Luft. Ich nehme den Kompressor und Pumpe auf. Wird wohl die 90 km Hin und retour halten. Ich erreiche die Grotte und verliere nur 0,2 Bar an Druck. Die fahrt durch die Grotte ist super 7 km ist sie lang und alles in allem dauert 2 Stunden. Mit Stirnlampe und Fotoapparat bewaffnet geht’s mit einem Boot durch das Kristallklare Wasser.(Leider geht mir der Akku in der Grotte aus unverzeihbar..) Als der Trip fertig ist, schaue ich gleich auf meinen Luftdruck und ich habe wieder 0,4 Bar verloren.





















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Die Rückfahrt  klappt und als ich angekommen bin nehme ich den Reifen unter die „Lupe „. Ich habe mir etwas eingefahren es ist kein Nagel aber es kommt ein wenig Luft aus dem kleinen Loch. Mein „Prepair Set „ kommt zum Einsatz und dank schlauchloser Reifen ist alles in 10 min. erledigt, Kompressor raus und wieder aufpumpen. 20 min warten eine Proberunde drehen und Flocke wird wieder aufgepackt. Es geht weiter Richtung Süden, heutiges Ziel „Savannakhet“ doch ich fahre nur bis „Thaktek“ . Heute ist Zelten angesagt und ich mache noch an einem Markt halt um Zwiebel, Knoblauch und Tomaten einzukaufen. Da läuft wieder einer mit einem Sturmgewehr rum und bewacht den Markt.














Es geht runter zum Mekong und ich such mir eine bleibe. Direkt am Mekong schlage ich mein Lager auf und kann auf der anderen Seite Thailand sehen. Die Sonne geht langsam unter und ich beginne mir mein Abendmahl zu zubereiten. Mein 10 Liter Wassersack ist gefüllt somit kann ich mich Duschen und meinen Abwasch erledigen. Ich besorge mir noch 2 Bierchen und koche mir Thunfisch mit Nudeln und Tomaten. Es daltauert nicht lange und zwei Mönche kommen vorbei ich schieße noch ein Foto und ich möchte Ihnen etwas von meinem essen abgeben doch die beiden verschwinden so schnell wie sie gekommen sind. Nachts sehe ich die Patroullienboote der Thais die die Flussgrenze genau überwachen exakt in der Mitte sind Leuchtbojen angebracht.  Es ist eine sternenklare Nacht einfach „Freedom on 2 wheels „ !!





























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25.01.2012

Am morgen aufgestanden mache ich mir einen Kaffee, und scheu den Fiscchern am Mekong zu. Na ja fette ausbeute habe die nicht gerade in einer halben Stunde fischen sie einen Minifisch heraus. Die Sonne brennt mir schon auf den Kopf und ich beginne alles einzupacken und Flocke zu satteln. Zwinkernd Heute möchte ich es bis nach „Pakse“ schaffen und dort zu campen.  Auf dem Weg wie immer das gleiche Bild, alles läuft auf den Strassen herum Kühe, Ochsen,. Schweine, Gänse, Enten, und natürlich Hunde in allen größen.Stirnrunzelnd Mich nervt das schon ein wenig bzw. muss ich immer den ganzen Tag extrem konzentriert fahren. In jedem Dorf abbremsen und die Tiere passieren lassen, ich  muss stehen bleiben um mir die Landschaft anzuschauen denn ich möchte nicht noch einmal einen Hund anfahren. Ein Truck versperrt mir den Weg und ich komme dennoch vorbei und schieße ein paar Fotos. Er hat sich im Gelände eingewühlt und der verkehr stockt. Sie sind einfach „Bruchpiloten“ wie die Nepalesen, Tibetaner, Chinesen überall das gleiche Bild. In Pakse angekommen suche ich mir eine bleibe und schlage mein Zelt auf. Heute koche ich Reis mit Tomaten und Zwiebeln.


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26.01.2012

Ich gönne mir eine Morgendusche mit dem letzten Wasser  aus meinem Wassersack. Zwinkernd Es geht weiter die 13 er hinunter bis an die Kambodschanische grenze genauer auf die Insel Don Kong. Am Weg hinunter geht es an unzähligen Dörfern vorbei die Leute sitzen alle nur rum und faulenzen so wie eigentlich in ganz Laos. Das Wetter ist wieder spitze und es hat satte 33 Grad, fast zu heiß. Weinend Ich biege die 13 ab und fahre ein wenig offroad zur Fähre. Drei mal frage ich die herumliegenden Jungs aber keine Antwort die schauen nur komisch, bis ich vom Bike absteige und wild um mich fuchtle. Dann ein Handwink von ihnen nicht mehr.  Ich finde die Fähre und setze über. Auf der Insel angelangt halte ich Ausschau nach einem geeigneten Camp. Schnell finde ich einen schönen Platz und schlage mein Moskitonetz auf. Ich genieße die Stimmung am Mekong einfach beruhigend, fast mystisch könnte man sagen. Es dämmert langsam und ich beginne zu kochen, als ich fertig bin ist es dunkel und ich esse bei klarem Himmel. Cool










































27.01.2012

Ein genialer Sonnenaufgang nach einer turbulenten Nacht, ein Wasserbüffel hat mich besucht und mich durch das Moskitonetz angestarrt. Ich nehme meine Stirnlampe und leuchte ihm ins Aug, er nimmt reiß aus. Der hat mich echt erschreckt, shit hätte ich mich doch besser in die Hängematte legen sollen. Nach einem Kaffee packe ich meine Sachen und dreh eine Runde um die Insel. Schöne kleine Dörfer und viele Reisfelder sind zu sehen. Ich nehme die Fähre retour und bezahle diesmal nur 50 Euro Cent, denn die Burschen haben mir gestern 2 Euro abgenommen und ein einheimischer hat mir gesagt umgerechnet 50 Eurocent sind zu bezahlen nicht mehr. Hätte nicht gedacht dass man in Laos auch abgezockt wird. Wäre mir bis jetzt eigentlich nie aufgefallen. Ich fahre zurück nach Pakse, kaufe mir etwas zu Essen ein und fahre zu den Wasserfällen etwa 40 km entfernt. Ich campe wieder diesmal im Wald. Ab und zu neugierige Touristen aber die locals lassen mich in Ruhe einfach super.



































28.01.2012

Heute Abfahrt an die Grenze, bis nach Pakse sind es 40 km und an die Grenze noch mal 40. gegen 10 Uhr erreiche ich den Grenzübergang, und auf Laotischer Seite ist alles in 10min. erledigt. Auf der Thailändischen Seite angekommen fragen sie mich nach einer Versicherung, ich habe natürlich keine und muss eine abschließen. Einer rennt mit mir durch einen Markt aber niemand will mein Motorrad versichern. Wieder zur Grenze retour lassen sie mich 3 Stunden warten. Der Oberchef lässt mich ohne Versicherung nicht einreisen. Hmm ich würde/muss  eine abschließen aber sie können mir keine anbieten. Mir platzt langsam der Kragen dann die Wende es kommt der Chef persönlich und ich muss ihm versprechen dass ich in Ubon Ratchathani eine Versicherung abschließen soll. Natürlich mache ich das hmmm Zunge raus

Weiter geht’s im Thailand Bericht…


Fazit Laos: Ein Super Land mit sehr netten Leuten, hätte mir es persönlich preislich etwas günstiger vorgestellt, aber mit dieser Meinung bin ich nicht alleine. Ein absolutes Paradies für alle offroad Freaks, wenn man abseits der Hauptstrasse fährt ist fast noch nichts Asphaltiert, und die Brücken sind im Bau. Einzig und allein die vielen Tiere auf der Strasse das macht das fahren ab und zu sehr anstrengend. Alles in allem aber eine Empfehlung wert.Lächelnd