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Dienstag, den 14. Februar 2012 um 06:02 Uhr
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China

Hauptstadt: Peking

Währung: Chinesischer Renminbi Yuan 1 Euro = ca. 8 CNY ( Stand Dez./ Jan 2012 )

Rechtsverkehr

Spritpreis: € 1,10  / Liter

Benzinkosten in China : € 87,87,-

Verbrauchter Sprit in Liter in China : 88,5 L

Autobahn Mautpflicht: Streckenabhängiges Mautsystem

Meine Mautgebühren: € 0 ,- ( Keine Mautpflicht für einspurige Fahrzeuge )

Kfz - Kennzeichen:

Gefahrene KM in China : 1803

Gefahrene KM seit Start: 23644

Verbrauchter Sprit in € seit Start :  1.226,-

Verbrauchter Sprit in Liter seit Start : 919,71 l

Carnet de Passage erforderlich: Nein

Erforderliche Dokumente: Ein Guide ist erforderlich, Gruppenvisum, Reisepass, Fahrzeugdokumente

Gefahrene Route China: Shang Gri La - Ljiang - Dali - Kunming - Yuxi - Lin An - Daxing - Menglie - Modajing




05.01.2012 Shang Gri La 3250 m / 186 KM

Am nächsten morgen suchen wir einen Lkw aber nichts zu machen wir finden niemanden der nach Sang Gri La fährt. Wir müssen selbst fahren. Flocke wird noch „geschient“ wir basteln ein Stück Holz über die Zylinderhaube dass wenn ich falle der Zylinder nicht noch einmal bricht. Das Wetter ist am morgen schön und wir starten los. Beim wegfahren sehen wir noch eine Hochzeit.  Es geht über schneebedeckte Straßen rauf und etwa 300 Höhenmeter....





.......unter dem Pass sehen wir die einheimischen Ketten montieren. Oben angekommen habe ich beim runterfahren schon die ersten Probleme ich rutsche und nach etwa einem Kilometer bleibe ich stehen. Von den anderen nichts zu sehen sie sind vorgefahren. Ein Unwetter zieht auf und ich entscheide dass ich nicht mehr weiterfahre um Flocke nicht total zu zerstören. Roger dreht um und kommt mir entgegen. Nach einer Stunde kommt ein Lkw wir halten ihn auf und der Fahrer ist einverstanden mein Bike aufzuladen. Es wird wieder ein Hang gesucht und zu dritt versuchen wir im Tiefschnee das Bike auf den Truck zu bringen. Tom ruft bei Roger an und auch er steckt fest. Ich sage ihm er soll warten und wir sammeln ihn auf der Strecke auf.




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Als sein Bike ebenfalls verladen wurde, bleibe ich etwa eine Stunde hinten drauf um zu schauen ob alle Gurte sitzen und die Motorräder halten. Es ist verdammt kalt und es schneit und ein eisiger Wind blässt mir um die Ohren. Ich steige nach einer Stunde ins Führerhaus aber hier ist es auch ohne Heizung etwas wärmer. Meine Füße sind nass ich bin zu lange im Schnee gefahren. Nach 9 stunden erreichen wir um 02:00 Uhr morgens Shang gri la. Zu unserem Ärger möchte der Fahrer dann noch 50% mehr Geld als ausgemacht war. Eine hitzige Diskussion beginnt und Toni der Guide übersetzt. Der Neffe des Fahrers kommt dann auch noch und als der Fahrer dann noch mein Bike angreifen will, bzw. den Schlüssel abziehen drehe ich durch. Wir haben fast eine Schlägerei und ich sage Toni er soll ihm das Geld geben und wir fahren. Wenn er es nicht nehmen will dann bekommt er gar nichts.

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06.01 Shang Gri La

Heute Wäsche waschen, Flocke untersuchen, usw…






07.01 Ljiang 182 KM

Es sind die schwierigsten Passagen überwunden, das Wetter ist schön aber dennoch haben wir an den Schattenseiten der Hänge noch eisige Passagen. Es hört einfach nicht auf und wir alle sind schon genervt. Mein Bordcomputer zeigt mir dass ich hinten Luft verliere doch wir pumpen nur den Reifen auf und die Luft bleibt bis am Abend fast konstant. In Li Jang angekommen wird er Reifen Repariert bzw. das Loch „gestopft“. Roger, Catheleine , Tom und ich gehen in die Altstadt und staunen was die Chinesen alles so essen.

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Roger meint wir sollten doch Heuschrecken und Maden probieren. Es wird bestellt und jeder isst davon den Madenteller esse ich fast alleine auf sehr lecker muss ich sagen. Als ich den einheimischen etwas abgeben will nimmt keiner davon im Gegenteil die machen noch Fotos von uns, hmmm komisch wenn die Einheimischen nicht das Zeug`s essen. Wir haben einen echt lustigen Abend und es ist schon etwas wärmer. Zum Schluss gehen wir noch ins „Dicos“ eine Art chinesischer Mc.Donald`s und gönnen uns noch einen Burger auf die Maden. Zunge raus Das muss man ausnützen den die Läden gibt es nur in den sehr grossen Städten und da sind wir fast nie.





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08.01 Dali 170 KM

Auf der Fahrt nach Dali, ( Chinesische Provinz Yunnan) überqueren wir den (fast) Ursprung des Mekong, mehr oder weniger ein kleiner Fluss. Dali ist eine schöne Stadt mit vielen aus Holz geschnitzten Dächern. Der Markt wird noch in Augenschein genommen. Es wir einfach alles angeboten von Fischen, jeglichem Getier, Gemüse und vielen Gewürzen.




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09.01 Kung Ming 334 KM Tonis letzter Tag

In Kung Ming checken wir in einem Youth Hostel ein. Toni unterbreitet uns beim Abendessen dass er uns verlassen wird. Er muss nach Hause da direkt durch sein Haus eine Autobahn geplant ist. Er stellt uns den neuen Guide vor und wir sind alle nicht unbedingt „happy“ dass Toni uns verlässt. Er war ein Herz und eine Seele hat einfach alles für uns gemacht. Wir lassen den Abend bei ein paar „ Snow beer“ ausklingen., und zuallerletzt muss sich Toni noch mit meiner Ente „Hoast`l „ anfreunden und ihm versprechen dass er ihn nicht aufessen wird. Lachend Hoasti war dabei gar nicht wohl er hat echt gezittert Verlegen



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10. 01 Kung Ming

Heute ist Tempelbesichtigung ( Der Yuantong Tempel )  und Tom, Roger, Catheleijne und ich machen unser Thailand Visum. Die Botschaft ist gerade ums „Eck“. Zwei Passfotos die nicht älter als 6 Monate sind werden benötigt. Da ich keine mehr habe laufe ich um alles noch Zeitgerecht erledigen zu können durch die Stadt um Passfotos auf zu treiben. Ein echtes Abenteuer da in China niemand aber nur ein wenig englisch spricht. Ich schaffe es dennoch und wir bekommen morgen unsere Visas. Nach dem Motto erledigt ist Erledigt…Der Preis beträgt 220 Yuan was in etwa € 30,-entspricht. Gültigkeitsdauer 2 Monate. Als alles erledigt ist geht’s per Taxi zum Tempel. Wie immer Eintritt eh klar in China bzw. ganz normal. Der Guide haut uns nicht von den „Socken“ er ist eben nicht Toni. Wir gehen zu Mittag essen und er sitzt an einem anderen Tisch. Er hilft uns nicht beim bestellen und übersetzt auch nichts. Na der wird keinen leichten Stand bei uns haben…

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11.01.2012 Lin An 319 KM

Heute Besichtigung des „Stone Forest“ wie immer satter Eintritt für einen reisenden wie mich. (umgerechnet in etwa € 20,-) Wir fahren mit einem Elektroauto durch den Steinwald na ja nix aufregendes. Da der Preis so hoch ist fahren wir in die entgegen gesetzte Richtung auch noch einmal  Weinend Ich helfe den Damen etwas Sand zu verteilen, gar nicht so einfach mit dem Tragen. Nach dem Essen wo wir sehen wie auf chinesisch ein Hund zubereitet wird, geht es über die Autobahn nach Lin An. Es ist dunkel und die Chinesen fahren dicht auf und haben das Aufblendlicht volles Programm eingeschaltet. Ich kann nichts sehen, lasse die Autos vorbei und blende mit allem was ich habe auf. Roger blendet ebenfalls mit all seinen 4 Scheinwerfern welche an seinem Dach montiert sind auf. Wir verlieren die anderen, und warten nach dem Schranken an der Mautstelle eine geschlagene Stunde bis sie kommen. Hoffentlich ist nichts passiert, aber der Grund war dass Janine Nachtblind ist. Es beginnt zu regnen und wir schaffen es gerade noch bis in die Unterkunft ohne eingeregnet zu werden.




























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12.01.2012 „Lin An „

Habe heute Flocke wieder einer Reinigung unterzogen. Ein Behinderter hatte es sich nicht nehmen lassen Flocke zu streicheln. Wie immer versammeln sich unglaublich viele Menschen um Flocke aber es läuft alles sehr „zivilisiert“ ab. Ich bleibe am Abend in meinem Zimmer habe zu viel zu tun außerdem etwas möchte ich etwas Ruhe haben.






13.01.2012 Daxing 229 KM

Es regnet wie aus Kübeln und der Guide sagt uns dass wir eine „Dirt Road „ vor uns haben. Eine Schlammschlacht beginnt und ich kann es nicht glauben wann hat das alles ein Ende?? Nach Eis und Schnee jetzt dass noch. Tom und ich verfahren uns und müssen zurückfahren, die anderen warten auf einer Brücke auf uns. Wir kommen im Hotel an und es regnet was das Zeug hält. Zu letzt sagt der Guide morgen haben wir das gleiche wieder vor uns aber es kommt noch schlimmer. Wir dürfen die Bikes nicht unter dem Vordach des Hotels parken und sind schon extrem angespannt.

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. Die Frage des „Warum „ stellen wir gar nicht jeder ist schon auf 100 und will nur noch ins Bett. Nach langem hin und her dürfen wir die Mopeds im Restaurant unterstellen, doch es ist dort gerade eine Hochzeit im gange. Wir stellen die Motorräder unter und die einheimischen bieten uns Essen und Whisky an. Ich versuche ihnen mit Zeichensprache zu deuten dass ich erst duschen möchte und dann wiederkomme. Nix da ich muss sofort einen mit ihnen trinken. Zunge raus

14.01.2012 Menglie 236 KM

Der Superaltgau, wir fahren eine Strasse entlang durch ein kleines Tal und sehen plötzlich eine Kolonne Autos vor uns, ein Stau?? Nein, ein Erdrutsch ein ganzer Hang ist herunter gebrochen, und die Strasse  ist total verschüttet. Wir sehen einen Bagger und ich denke mir die sind aber fix hier dass geht schnell, Fehlanzeige, der Bagger ist auf einem LKW geladen, der Bagger fährt vor den LKW und es wird eine Kette montiert damit der Bagger den LKW durch den Schlamm ziehen kann. Als alles erledigt ist wird der Bagger aufgeladen und der LKW setzt seine Fahrt fort.Weinend






















Super denke ich mir da komme ich nie durch, alles steht und keines der Autos wagt es durch zufahren. Fabian setzt als erster an und fährt bis zur Mitte bis er feststeckt. Wir schieben alle bis zu den Oberschenkeln im Schlamm und er schafft es. Dann Roger mit seinem „Defender“ er fährt mit „ 4 Wheel Drive“  locker durch. Dann ich ich denke dass schaffe ich nie und es geht bis zur Mitte dann ist es vorbei ich stecke fest, alles schiebt und ich kommen durch. Die Chinesen stehen nur da und schauen ihren eigenen Leuten mit den kleinen Mopeds zu aber es hilft Ihnen keiner. Mit weissen !! Socken probieren sie es und halten die Füße über den Lenker J aussichtslos jeder bleibt stecken. Wir helfen ihnen, ist schon egal wir sind schon bis zu den Hüften voll Schlamm. Roger meinte wir sollten nicht zu lange arten denn wenn ein Chinese mit seinem Auto feststeckt dann blockiert er die Strasse und wir kommen nicht mehr durch, bzw. geraten wir mit unserem Zeitplan unter Druck wenn wir hier festsitzen.

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Es geht weiter über einen Pass wieder kalt eh logo und Nebel dass man die Hand  nicht vor Augen sehen kann. Alles läuft auf der Strasse herum und ich fahre fast einen Büffel über den Haufen. Als wir wieder unter 2.000m sind klart es auf und ich sehe Reisterrassen bis an den Rand des nächsten Berges. Frauen hacken Holz und die Männer spielen eine art Domino Spiel. Hmmmm Zwinkernd
































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In der nächsten Stadt angekommen wird alles was 2 und 4 Räder hat mit dem Wasserstrahl behandelt,  das Zeug was wie Schlamm ausgesehen hat ist hart wie Beton. Wie immer wird Internet versprochen aber es ist keines vorhanden. Ich laufe mit dem Guide durch die Stadt und wir finden ein „Internet Kaffee „ , es sitzt ein Polizist vor den Leuten und überwacht was sie surfen, es ist einfach alles zensuriert hier. Er möchte meinen Reisepass, ich winke ab und sage dem Guide er soll ihm übersetzen dass ich ihm sicher nicht meinen Pass zeige um ein E Mail zu schreiben. Nach langem hin und her darf ich auf dem PC des Polizisten meine E Mails abrufen und abschicken, man glaubt es kaum ich könnte ja ein Spion sein.





15.01.2012    Modajing ( Grenzstadt zu Laos )  273 KM

Eine schöne Fahrt mit ausgezeichnetem Wetter es geht Bergauf, Bergab super Kurven perfekter Asphalt, ein Traum. Langsam macht sich der Laotische Dschungel bemerkbar und es wird spürbar wärmer alle sind „happy“, sehr wenig Verkehr, ab und zu ein paar Autos, gegen 15 Uhr erreichen wir die Grenzstadt. Wir haben eine super Unterkunft bis auf das Frühstück am nächsten Morgen. Es gibt wie immer Reis und Gemüse am Morgen und ich versuche ein paar Eier zu ergattern. Fehlanzeige…. Egal morgen bin ich in Laos…Wir nehmen aus Kostengründen ein Zimmer zu viert ( Wie schon des öfteren ) Geld


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16.01.2012 Modajing

Wir gehen nach dem wir noch Geld gewechselt haben (Laotischen Kip) tanken und fahren an die Grenze. Alles läuft wie immer sehr strikt ab man muss sich anstellen wie der Name am Visa angeführt wird. In einer Reihe stehen wir da und ich bin der Erste. Der Grenzbeamte schaut sich das Gruppenvisum und meinen Reisepass an und plötzlich steht er auf und geht weg. Er kommt mit ( wahrscheinlich ) seinem Vorgesetzten zurück und zeigt auf mein Geburtsdatum. Es ist falsch eingetragen. Jetzt wird’s schwierig, keiner will die Verantwortung übernehmen und uns ausreisen lassen. Da es ein Gruppenvisum ist können wir nur gemeinsam ausreisen. Nach 3 Stunden ist alles erledigt, der Guide ist im „Kreis gelaufen „ und schlussendlich dürfen wir passieren. Der „Oberchef „ des Grenzposten hat müssen in Peking anrufen und die haben das OK gegeben, in was für einer Welt leben die, bzw. in was für einer schönen Welt leben wir! Wir verabschieden uns am Schranken vom Guide und fahren an die laotische Grenze …. Mehr dazu im Laos Bericht… Zwinkernd


Fazit China: Wie schon im Tibet Bericht geschrieben, wenn man es bereist dann wohl besser im Sommer speziell mit dem eigenen Fahrzeug.  Die Menschen sind uns gegenüber nicht immer freundlich gewesen, das könnte aber auch sein dass wir unter einer nervlich extremen Belastung gestanden sind und das auch ausgestrahlt haben. Alles in allem ein unvergesslicher Trip! Cool