22 Malaysia Teil 2 Drucken
Freitag, den 03. August 2012 um 10:38 Uhr
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Malaysia

(Siehe Teil 1)

Gefahrene Route Malaysia: Kuala Lumpur - Rawang - Kuala Terengganu - Kuala Besut (Perhentian Island) - Rawang - Kuala Lumpur - Port Klang (Fähre nach Indonesien)
 
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13.06.2012 Heute sind wir wieder in Kuala Lumpur am Busbahnhof angekommen. Remy holt uns ab und wir fahren zu Ihm nach Hause. Wir sitzen zusammen und unterhalten uns. Ich schieße ein paar Fotos von Remys ganzen Stolz seiner Harley Davidson. Carmen wäscht die längst überfällige Wäsche...

14.06.2012

Remy nimmt uns mit in die Stadt und stellt uns ein paar Kollegen von Ihm vor. Ein Kollege von Ihm wird auch „the legend“ (Die Legende) genannt. Er ist ein echt cooler Typ, er besitzt seinen eigenen Laden eine kleine Schneiderei in einem Einkaufszentrum. Wir haben es echt lustig mit dem Typen…. Am Abend rät uns Remy nach „Perhentian“ zu fahren. Die Perhentian Islands sind zwei kleine Inseln im „Golf of Thailand“. Gesagt getan, noch am Abend packen wir unsere Sachen für den Strandurlaub zusammen, und gehen früh schlafen.


15.06.2012

Heute am Morgen machen wir uns auf den Weg nach „Kuala Terengganu“ . Dort erwartet uns ein Freund von Remy und bringt uns zu einem kleinen Guesthouse wo wir ein Zimmer auf Stelzen gebaut beziehen. Noch am Abend fahren wir in die Stadt und kaufen unser Abendessen am Markt. Das Hühnchen mit Gemüse schmeckte ausgezeichnet. Wir sitzen noch eine Weile mit ein paar Rucksacktouristen  zusammen und trinken noch ein Feiertagsbier. Anlässlich der Hochzeit von Elisabeth und Claus wird von uns noch das gewünschte Foto, auf dem wir auf ihr Wohl trinken, gemacht.

















16.06.2012

Nach 2 Stunden Fahrt erreichen wir den Hafen von „Kuala Besut“ wo unsere Fähre nach „Perhentian“ ablegt. Zuvor stellen wir unser Moped wiederum auf einer nahegelegenen Polizeistation ab, da keine Fahrzeuge auf der Insel erlaubt sind. Wir nehmen unser Gepäck und gehen zu Fuß zum Hafen.






16.06. – 21.06.2012

Relaxen auf „Perhentian“

































 










































































































21.06.2012

Wir verbrachten wunderschöne Tage, ruhten uns aus, und ließen unsere Seelen baumeln. Um 07:00 Uhr am Morgen brachte uns das Boot zurück auf das Festland. Nachdem wir das Motorrad abgeholt hatten fahren wir wieder in unser „Zuhause“ – Rawang, zu Remy.

 



22.06.2012

Wir verbringen den ganzen Tag bei Remy zuhause.


23.06. – 03.08. 2012

Carmen fliegt für ca. 1 Monat nach Hause und ich verbringe die Zeit inzwischen mit Remy, und hänge quasi nur ab.


03.08.

Remy sitzt bei mir auf und wir fahren nach Port Klang, wo die Fähren nach Indonesien ablegen. Zwei Freunde von Remy helfen mir ein Ticket zu besorgen und da ich zu wenig Geld dabei habe leihen sie mir welches. Nächste Station der Zoll mein Carnet wird vordatiert auf den 06.08 , somit spare ich mir am Montag das procedere. Was alles funktioniert wenn man jemanden kennt der wiederum andere kennt. Überall wird mir geholfen …einfach perfekt. Die Fähre kostet 110 Ringit ( etwa 27 Euro ) und für Flocke muss ich satte 1.000 Ringit ( etwa 250 Euros ) berappen. Ich hoffe es klappt am Montag alles da immer wieder Fähren sinken. Verlegen

























Es ist Ramadan! Remys älterer Sohn sagt „Onkel Hari „ zu mir. Sie küssen mir den Handrücken und legen dann die Hand auf ihre Stirn. Remys Name: Mohd Zuraimi bin Darus ( Bin steht immer für einen Mann und Darus ist sein Vaters Name wie bei Osama bin laden )Zwinkernd


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04.08.Remy ist immer auf you Tube. Habe heute Spaghetti gekocht und alle waren happy. Essen gibt es aber erst ab 19:30 es ist Ramadan, und alle warten bis im Fernsehen der Muezin sein Gebet spricht das Zeichen zum Essen gibt.( Ebenfalls um 04:30  in der Früh )   Die beiden Jungs ( 4 und 7 Jahre alt ) sind schon extrem hungrig. Sie riechen das Essen und ich zeige ihnen, den Daumen nach oben, dass es bald soweit ist. Nach dem Essen versucht Remy sein Zweitauto mittels einer Schnur zu öffnen  wie er es bei you tube gesehen hat. Da ich ja mich ja auch ab und zu auf auf you tube „rumtreibe“ habe ich mir ein paar Kartentricks angeeignet. Danish zeige ich einen Trick und er ist voll  begeistert. In meinem Zimmer bringe ich ihm den Trick bei und sofort zeigt er das gelernte Remy der echt verblüfft ist. Wir haben eine „Mordstrum Gaudi“….Lachend






















05.08. Carmen kommt nach einer kleinen Auszeit (gesundheitlich) Wieder in KL an. Ich hole Sie vom Flughafen ab und wir fahren zu Remy nach Hause. Für abends hat er ein paar Freunde zum Steak -  Essen eingeladen. Auch wir sind zum mit essen eingeladen, kennen aber unsere Steaks „anders“. Mit vollem Magen, packen wir noch am Abend Flocke auf und gehen dann schlafen.






















06.08.2012

Heute ist Tag der Abreise, um 06:00 Uhr stehen wir auf, und nach der Verabschiedung sind wir auf dem Weg nach „Port Klang“, dem Hafen von Kuala Lumpur wo das Boot nach Indonesien ablegt. Nach dem üblichen Procedere (Passkontrolle, Carnet de Passage …..) und sehr humanen Beamten sind wir schnell am Pier angelangt. Vom obersten Zöllner persönlich wird Flocke inspiziert, und beim Gepäck vertraut er uns voll und ganz (wir wurden weder gescannt noch mussten wir auspacken ). Hunderte von Menschen warten geduldig auf ihre Abfertigung und strömen in Massen zum Boot, das bereits angelegt hat. Uns wurde gesagt dass wir und Flocke als letzte das Boot betreten dürfen. Als alle Passagiere an Bord sind, hieven ein paar Hafenarbeiter und ich Flocke mit Hilfe einer provisorischen Rampe über die Stufen ins Boot. Leider muss ich feststellen dass Flocke zu „dick“ , bzw. die Türe zu schmal ist und es keinen Weg gibt die Maschine an Bord zu bringen. Alles retour das Boot legt ohne uns ab. Wir müssen wieder zurück in das Zollgebäude, weil unsere Pässe und das Carnet bereits ausgetempelt wurden. Der Chef persönlich verlängert unsere Ausreise auf den 07.08. und behält das Carnet bei sich. Wir werden angewiesen auf das Boot von Indonesien zu warten wo wir anhand einer Schnur, die Breite der Tür mit der Breite von Flocke vergleichen. Theoretisch haben wir Platz und können am nächsten Tag unsere Reise fortsetzen. Trotzdem bleibt uns nichts anderes übrig als Remy um eine weitere Nacht bei ihm zu bitten. Tot müde durch die warterei und der Hitze fallen wir sofort ins Bett.
































































 

07.08.2012

Wir starten einen neuen Versuch um heute mit dem Boot nach Indonesien übersetzen zu können. Am Hafen spielt sich das gleiche Szenario wie am Vortag ab, doch wir haben das Privileg ohne Kontrolle und Wartezeit den Zoll zu passieren. Wiederum heben wir Flocke über die Stufen und nachdem die Flut gerade eingesetzt hat ist es wesentlich leichter über ein Brett die Maschine in das Boot zu schieben. Unserer Meinung nach war das Boot das gleiche wie gestern, die Tür ist links und rechts aber Gott sei Dank ca. 2 -3 cm breiter. Nachdem ich Flocke mit meinen Gurten sichere, gehe ich zu Carmen die wegen der vielen Menschen  schon zwei Plätze für uns reserviert hat. 




















Nach dem Ablegen, bekommen wir ein Mittagessen, was im Ticketpreis inbegriffen ist. Die Überfahrt ist ruhig und nach etwa 5 Stunden kommen wir in Sumatra an. Diesmal wird Flocke als erste das Boot verlassen. Weiter geht’s im Indonesienbericht.



Fazit Malaysien:

Ein wunderschönes Land  mit sehr freundlichen Menschen. Die Inseln sind super schön und es gibt wirklich noch einsame Strände auf dem Planeten. Absolut empfehlenswert und ich habe einen Freund für`s Leben gefunden.