19 Thailand Teil 2 Drucken
Freitag, den 03. August 2012 um 10:31 Uhr


Thailand

(Siehe Teil 1)

Gefahrene Route Thailand : Rayong – Ang Sila – Bangkok – Cha Am – Thap Sakae – Ranong (“Visa Run



Da einige Tische draußen stehen nehme ich an es handelt sich um eine Art „Gasthaus“ und drehe um. Ein Man kommt mir schon entgegen und wir kommen sofort ins Gespräch. „Hermann bietet mir Wasser an und wir schwätzen etwa eine Stunde bis sein Frau „Sopa“ zurück kommt. Ich möchte mich um eine Bleibe erkundigen und die beiden bieten mir an bei Ihnen zu übernachten. Gesagt getan beziehe ich mein Zimmer, und beim Abendessen klage ich über mein „Hühnerauge“ welches immer schlechter wird. Ich habe in Kambodscha mit einer Nadel probiert den harten Kern auszukratzen ohne Erfolg im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Sopa bietet mir an mich ins Krankenhaus zu fahren.







18.04.2012


Heute morgen fahren wir ins Krankenhaus, und der Arzt meint es muss operiert werden zu tief sitzt das Hühnerauge bereits im Fuß. Rauf auf die Bahre und es gibt eine Spritze zur Betäubung, „bist du narrisch“ hat das wehgetan. Er schnippelt rum und nach 20 Minuten wird die Wunde zugenäht. Mein großer Zeh ist angeschwollen und ich kann kaum gehen. Zuhause bei Hermann und Sopa wird mein Fuß  hoch gelagert, und ich muss  eine der Schmerztabletten nehmen. Es wird noch Hermanns PC „getunt“ und wir unterhalten uns noch eine Weile. Das wird eine harte Nacht werden, aber ich bin ja in besten Händen, Sopa „ die Mutter Theresa“ kümmert sich sehr um mich, und meine gesamte Wäsche wird noch in der Waschmaschine gewaschen. J

19.04.2012

Heute wieder ins Krankenhaus zur Nachkontrolle und die Wunde wird gewaschen. L Wieder im Haus wird bei Herrmann`s PC weitergemacht.

20.04.2012

Abfahrt um 10:00 Uhr und ich muss nach 15 Minuten den Turnschuh ausziehen da mein Fuss so weh tut. Barfuss geht es weiter. Wieder sehe ich eine deutsche Fahne am Strand, ich mache halt und gehe in die Hütte. Die Bar wird von einer Thailänderin namens „Noki“ betrieben die mit einem Deutschen zusammen ist. Ich verbringe den Tag in der Strandbar und am Abend gibt es eine Currywurst mit einem Bier.

 




































 

21.04. 2012

Versuche Getriebeöl aufzutreiben, wechseln im shopping Center Big C, am Nachmittag wieder zu den Deutschen essen, ihre Freundin macht mir eine Suppe..

22.04.2012

Morgens Abfahrt nach Bangkok, versuche vergebens das Hotel welches ich via Internet gebucht habe zu finden. Ich habe mir die Koordinaten am Vortag bei Google Earth rausgesucht, das Hotel ist aber definitiv nicht dort. Ich fahre Richtung Flughafen und suche für uns in der Nähe eine Unterkunft, in Form eines Bungalows. Grosse Papageien fliegen dort frei umher.  Ich entlade „Flocke“ und fahre zum  Flughafen, wo ich geschlagene 3 Stunden auf Carmen warte.  Nach weiteren 20 Minuten erhalte ich einen Anruf von ihr, sie ist in der Innenstadt und sucht das Hotel. Die Logik ist mir unverständlich denn wir hatten doch vor dem Ausgang ausgemacht. Das Taxi dreht wieder um und bringt Carmen zum Flughafen. Wir fahren anschließend in die Unterkunft.

23.04.2012

Heute Aufbruch „Flocke“ wird aufgeladen, und ich schenke davor noch meine Bundesheerplane, und meinen Campingstuhl dem Chef des Guesthouse. Ebenfalls lasse ich weitere Gegenstände hier. Wir müssen abspecken denn zusammen bringen wir satte 560 Kilos auf die Waage. Bevor wir Richtung Süden aufbrechen machen wir noch einen Stopp beim BMW Händler in Bangkok und kaufen 1 Liter Kardanöl ein. Es ist brütend heiß und wir schlängeln uns durch den dichten Verkehr aus Bangkok raus. Auf dem Weg nach Cha Am fahren wir an sehr großen Salzfeldern vorbei. Ich bleibe stehen und koste das Salz an einem Stand wo niemand da ist. Es kommt der Inhaber und deutet mir mit Daumen nach oben dass ihm Flocke gefällt., (Nix neues!) In Cha Am angekommen fahren wir die Strandpromenade hinunter und finden ein Zimmer im „White House Hotel“. (Grosses Zimmer, großes Bad, schöner Balkon.) Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt haben sind wir auf die Suche nach einem Hospital (meine Wunde musste gereinigt werden) durch die Stadt gefahren. Am Weg dorthin kamen wir bei einer Werkstatt vorbei, wo ich für den nächsten Tag einen Termin ausmachte, um mein Service an „Flocke“ zu machen. Am Abend sind wir noch essen und dann früh ins Bett.Verlegen

24.04.2012

Um 08:00 Uhr fahre ich in die Werkstatt und wechsle Motoröl, Getriebeöl, und Kardanöl. Ventile werden noch eingestellt und um 11:00 Uhr bin ich fertig. Wir packen „Flocke“ und sind nach einer guten Stunde abfahrbereit. Aus Cha Am raus fahren wir der Küste entlang, und erreichen am Abend „Thap Sakae“. Nach längerem Suchen und einem Teilstück Offroad , mieten wir einen Bungalow direkt am Strand. Unser Abendessen bestand aus Gulaschsuppe mit Tirolerbrot, was wir auf dem Benzinkocher zubereiten. Ich fahre noch ein Paar Bier besorgen, was wäre Gulaschsuppe ohne Bier? Auf der Fahrt nach „Thap Sakae“ bemerke ich dass Flocke beim Beschleunigen nicht richtig „anzieht“. Ich fahre scheinbar auf einem Zylinder. Nach dem Essen demontiere ich den Zylinderdeckel und sehe dass an der Zündspule der Stecker abgebrochen ist. Shit Flocke muss bis Phuket durchhalten.

25.04.2012

Da Flocke angeschlagen ist entscheiden wir uns fahren wir geraden weges nach „Ranong“ und mieteten uns eine Unterkunft um Flocke nicht weiter zu strapazieren. Es lies mir keine Ruhe also habe ich noch einmal mein Zündspulenkabel kontrolliert, mache ein paar Fotos und schickte dies nach Innsbruck zu Christian einem Mechaniker. Bevor ich alles wieder montierte habe, hatte ich die Zündspule noch mit einem Klebeband umwickelt. Nach einem Telefonat mit Christian meint dieser ich soll nicht mehr weiterfahren um einen Motorschaden zu entgehen. Aber es nützt nicht`s wir müssen weiter ich fahre sehr „untertourig“ um Flocke zu schonen. Die Teile werden am Telefon bestellt.

26.04.2012

Am nächsten Morgen fahren wir zum Hafen, dort stellte ich mein Moped ab und steig in ein Boot nach Myanmar. Zunächst „verlässt“ man am Hafen das Land und überquert mit einem Longtailboot das Meer, das an dieser Stelle Myanmar von Thailand trennt. Nach ca. einer halben Stunde betritt man burmesisches Land, holt sich den Stempel in Kawthaung (Myanmar/Burma) ab und fährt wieder zurück nach Ranong. Ich musste mein Thai Visa verlängern lassen. Nach 2 Stunden (Carmen wartete mit Flocke) war alles erledigt.  Ich erhalte weitere 15 Tage Visum für  Thailand. In Myanmar muss ich USD 10,- bezahlen. Nach einer kleinen Stärkung beim 7/11 steigen wir aufs Moped und „tuckern Richtung Phuket. Als wir durch „Khao Lak“ durchfahren beginnt es heftig zu regnen, und wir stellen uns unter das Dach einer Tankstelle, und setzten uns gegenüber in eine Bude. Ich esse etwas und Carmen trinkt einen Kaffee. Nach ca. 20 Minuten hörte der starke  Regen auf und wir setzen unsere Fahrt fort, obwohl wir die Überlegung haben uns in Khao Lak ein Zimmer zu suchen. Nach ein paar weiteren Schauern kommen wir vollkommen erledigt um 17:00 Uhr an. Da wir Flocke schonen müssen, brauchen wir für die Strecke (250 km) geschlagene 6 Stunden. Wolfi und Josy holen uns von einem Gasthaus in der „Nai Nai Road ab. Nach einem Begrüßungsbier fahren wir zu Ihnen ins Haus. Wir entladen „Flocke“ total, sie wird ab jetzt nicht gefahren, da wir uns einen Scooter ausleihen. Nach einer kalten Dusche fahren wir noch in die Stadt um etwas zu essen.









27.04.2012 – 05.05.2012

Unsere 10 Tage in Phuket gestalten sich aus Sightseeing, meine Sachen welche Nick der Texaner mir in einem Hotel hinterlegt hat wurden auch abgeholt. Ich montiere die neuen absperrbaren „Tool Tubes“ und wir testen die neue Abdeckplane, welche leichter, kleiner und wesentlich Platzsparender ist. Am Freitag kommen die hart erwarteten Ersatzteile, die ich sofort an Flocke tausche. Nach einer Probefahrt stelle ich fest dass alles wieder ok ist. Einziger Wermutstropfen, der Expressversand mit UPS kostet € 150,- die Spule € 109,- und der Stecker € 2,50,-. Dazu kommt noch der Einfuhrzoll von € 25,-. Das ist mir eine Lehre alles was ich sonst noch für Flocke brauche werde ich wenn möglich in dem Land wo wir uns aufhalten kaufen. Am letzten Abend gehen wir noch Abendessen und anschließend in die „Tatoo Bar“ wo wir mit Josy und Wolfi des Öfteren „abgehangen“ sind.Cool Nach dem wir eigentlich nur 2 – 3 tage bleiben wollten haben wir trotzdem eine schöne, lustige Zeit mit Josy, Wolfi und den Kindern verbracht. Auf diesem Wege bedanken wir uns nochmals für eure Gastfreundschaft, wir fühlten uns sehr wohl.Zwinkernd








 

















































































































06.05.2012

Heute Abfahrt von Krabi nach Satun der Grenzstadt zu Malaysia. Es regnet permanent und wir bleiben alle 30 Minuten stehen da die Intensität der Regenfälle stetig zunimmt. Wir suchen Schutz unter den Dächern von Tankstellen, kleinen Straßenständen und unter Brücken. Wie schon weiter nördlich nimmt der Anteil der moslemischen Bevölkerung stark zu. Es gibt hier schon bald mehr Moscheen als Pagoden, trotz alledem sieht man noch immer überall Fotos des Thailändischen Königs (in ganz Thailand verbreitet bzw. an jedem Stadteingang). In Satun nehmen wir uns ein Zimmer und treffen ein Mädel aus Kuala Lumpur die alleine mit ihrer „650er Kawasaki“ durch Laos und Thailand gereist ist. Sie fährt morgen leider zu früh über die Grenze und wir trennen uns nach einem kurzen Gespräch. Sie bittet uns Fotos von ihr und „Flocke“ zu machen.

 










































































07.05.2012

Heute geht es an die Grenze. Von Satun aus fahren wir in etwa eine Stunde durch eine sehr schöne Gegend mit viel Urwald und einer dichten Vegetation. An der Grenze angekommen ist nicht viel los, ich verwende noch die letzten Thailändischen Baht um Wasser zu kaufen und mache mich dann auf um die Formalitäten zu erledigen. Carmen wartet inzwischen bei Flocke. Meine Rechnung welche ich Carmen gestern präsentierte geht nicht auf, ich kalkulierte mit 3 bis 4 Stunden. Auf der Thailändischen Seite war alles in 15 Minuten erledigt, und auf der malaysischen Seite in 30 Minuten inklusive das Ausfüllen des „Carnet de Passage“. Der Grenzbeamte zeigte sich durchaus  sehr kompetent und die Freundlichkeit beeindruckte mich sehr. Mehr dazu im Malaysien Bericht Lachend