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Freitag, den 03. August 2012 um 09:56 Uhr
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Kambodscha

Hauptstadt: Phnom Penh

Währung: Kambodschanischer Riel 1 Euro = ca. 5.000 KHR ( Stand April 2012 ) Jedoch sollte man besser USD mit sich führen 1 USD = 4.000 KHR (inoffizielles Zahlungsmittel in Kambodscha)

Rechtsverkehr

Spritpreis: ca. € 1,-  / Liter

Benzinkosten in Kambodscha: € 135,50,-

Verbrauchter Sprit in Liter in Kambodscha : 135,59 L

Autobahn Mautpflicht: Keine Autobahnen vorhanden !

Meine Mautgebühren: € 0 ,-

Kfz - Kennzeichen: K

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Gefahrene KM in Kambodscha : 2781

Gefahrene KM seit Start: 36144 km

Verbrauchter Sprit in € seit Start :  1.813,80,-

Verbrauchter Sprit in Liter seit Start : 1478,82 l

Carnet de Passage erforderlich: Nein

Erforderliche Dokumente: Reisepass, Fahrzeugdokumente, Visa on „arrival“ entweder € 30,- oder USD 30,- , kann in Phnom Penh um 1 Monat verlängert werden.

Gefahrene Route Kambodscha: Krong Kao Kong – Si Ambel – Sihanoukville – Kampot – Kep – Tani – Takeo – Phnom Penh – Kampong Cham – Snuol – Sen Monorom – Kratie – Stung Treng – Banlung – Phnum Tbeng Meanchey – Anlong Veng – Siem Rep – Batdambang – Pailin (Grenze zu Thailand)

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24.03.2012
Ich nehme die in Thailand südlichste Stelle um nach Kambodscha einzureisen, den Grenzübergang bei Koh Kong. Die Ausreise aus Thailand geht relativ schnell, nur der letzte Beamte meint mein Pass wäre schon in Kambodscha. Ich erkläre ihm dass mein Pass in seinem Büro liegt doch er will es einfach nicht verstehen. Ich gehe zurück in sein Büro und tatsächlich liegt er unter den Akten. Hmmm gut ich nehme den Pass und fahre weiter zur nächsten Stelle. Nach der ersten Kontrolle sagen mir die Beamten es wären 100 Baht zu berappen ( ca. € 2,50,- ) Ich frage nach einer Rechnung doch erhalte nur einen Wink mit der Hand sozusagen dass es keine gibt.


Daraufhin erzähle ich dass mir mein Geld in Bangkok vor 2 Tagen gestohlen wurde und siehe da ich kann ohne zu bezahlen weiter. Bei der Quarantäne Station wären dann noch einmal 20 Baht (50 Eurocent) zu bezahlen gewesen, nachdem mir einer mit einem Messgerät meine Körpertemperatur gemessen hat. Ich erzähle wieder das gleiche und kann weiter ohne zu bezahlen. Dann der letzte welcher meinen Pass nimmt und alles erledigt, er kommt zurück und will einen „Tip“ ( Trinkgeld ). Ich nehme ihm den Pass aus der Hand und gehe. Als alles erledigt ist setze ich meine Fahrt fort und merke dass es hier spürbar mehr ärmere Leute gibt als in Thailand. Über Koh Kong geht es nach Sre Ambel, auf 300 Höhenmeter. Die Strassen sind in einem akzeptablen Zustand aber nicht so gut wie in Thailand. Verlegen An einem Stand bleibe ich stehen und möchte nur ein Wasser, doch das Mädel meint ich möchte Dollars wechseln. ( In Kambodscha bezahlt man alles mit Dollars und bekommt den Rest in Riel zurück. Ich wechsle 100 Thai Baht und bekomme dafür 13.000 Riel abzüglich 1.000,- für das Wasser, zu essen gibt es leider nichts. Nach Sre Ambel fängt es an zu schütten und ich ziehe unter einem Dach bei einheimischen mein Regengewand über, kaum angezogen hört es wieder auf zu regnen. Weinend
Über "Koh Kong" geht es weiter durch den "Peam Krasaop" Nationalpark.







Unterwegs treffe ich zwei Franzosen, auf dem Fahrrad, seit 20 Monaten unterwegs sind sie auf Weltreise. Dass ist eine Leistung  „mein lieber Scholli !! Cool Wir unterhalten uns ein wenig und sie fragen mich wie weit es laut meinem Navi bis nach Kampong Som (Sihanoukville) sei. Esa sind noch 28 km und die beiden sind ziemlich erschöpft. Ich fahre weiter und erreiche Sihanoukville gegen 15 Uhr. Der „Otres Beach“ noch einer der wenigen Plätze die noch nicht mit Hotels zugebaut sind, ( man arbeitet gerade dran einige zwar kleine Resorts mit Bungalows zu bauen), ist mein Ziel. Ich fahre bis zum ende des Strandes und nehme mir einen Strohbungalow für USD 7,- / Nacht. Super einfach und total ruhig schade, in ein paar Jahren ist es wahrscheinlich komplett überlaufen. Zuerst wollte ich campen aber ein Australier der hier eine Bar hat, hat mir abgeraten da es vor ein paar Wochen zu einem Zwischenfall gekommen ist. Scheinbar wurden zwei Franzosen im Zelt mit einem Spray betäubt und ausgeraubt, alles incl. Pässe ist ihnen gestohlen worden. Nach meinem Zwischenfall in Bangkok bin ich zumindest für eine Zeit geheilt.













































25.03. & 26.03.2012

Abhängen am beach!







































































27.03.2012


Etwa 40 km. ostwärts von Sihanoukville fahre ich eine neu asphaltierte Strasse einen Berg hinauf. Ich staune nicht schlecht hier entsteht eine neue super moderne Stadt. Ein einheimischer erzählt mir dass einer der reichsten Kambodschaner hier „seine eigene Stadt“ bauen lässt. Alleine das Model war riesengroß. Der Erbauer "Sok Kong" bzw. seine Firma "SOKIMEX" kassiert die Einnahmen von „Angkor Wat“ der Hauptattraktion Kambodschas mit mehr als zwei Millionen!! Besuchern jährlich. Die Regierung verpachtet das Gelände an die  Firma. (Durchschnittlicher Eintrittspreis USD 30,-) Unglaublich aber Wahr!! Das ist etwa so als wäre man der Besitzer vom Stephansdom in Wien.

Weiter geht`s nach "Kep". Von dort aus gehen die Fähren nach Thonsay Island auch Rabitt Island genannt. Die Leute schauen ganz verwundert als sie mich sehen, ein solches Motorrad kommt hier scheinbar nicht so oft vorbei. Es ist ruhig aber brütend heiß. Über 40 Grad hat es und ich schwitze extrem. Ich bleibe in Kep und genieße die Ruhe. In einem Guesthouse mache ich meinen China Bericht fertig.


28.03.2012

Ich setze meine Fahrt mit Ziel „Takeo“ 100 km südlich von der Hauptstadt Phnom Penh fort. In etwa 30 km nördlich von Kep höre ich in einem Feld laute Musik. Das muss eine Hochzeit sein, denke ich mir und fahre gerade drauf los. Ich hatte Recht, und als ich Flocke abstelle ist es auf einmal still. Die Leute schauen mich an als ob ich weiß nicht wer wäre. Einer der Männer kommt auf mich zu und spricht mich auf Englisch an, ich solle doch mich dazusetzen und in einer halben Stunde gibt es „lunch“. Ich fotografiere und esse dann gemeinsam mit den geladenen Gästen zu Mittag. Letztens werde ich noch zur Hochzeit am Abend eingeladen. (Am Nachmittag ist Fotoshooting des Brautpaares und man trifft sich erst abends wieder). Ich sage zu und suche mir eine Unterkunft. Um 18:00 Uhr werde ich dann mit einem Tuk Tuk abgeholt. Wahnsinn, es sind 80 Tische aufgestellt für je 10 Personen. Das Essen gestaltet sich aus Reis, Salat und Vögeln, ja es ist wahr hier werden Vögel gegessen. Ich nehme reichlich und das Bier fließt in Strömen. Zunge raus Mir werden die umliegenden Hügel gezeigt wo damals die Roten Khmer in das Dorf eingedrungen sind und über die Bevölkerung hergefallen sind. Die älteren Besucher (es wurde mir in Englisch übersetzt)  haben mir so einiges erzählt…. (Da kann man sich den besuch der „Killing Fields" in Phnom Penh sparen.) Ein super schöner Abend und zum Schluss werde ich noch mit dem TUK TUK nach Hause gebracht.Zwinkernd

















































Das Video zur Hochzeit:(einfach drauf klicken)

http://youtu.be/pRg58pmFMwM




29.03.2012

Heute Morgen habe ich noch meinen „Übersetzer“ besucht. Er ist arm und betreibt außer seinem TUK TUK noch einen „Zuckerrohrstand“. Nach einem Zuckkerrohrsaft umarmen wir  uns und ich fahre weiter. Die Strassen sind in einem schlechten Zustand zumindest wenn man abseits der Hauptstrasse fährt. Man muss höllisch aufpassen immer wieder versteckte Schlaglöcher und die Strasse ist immer wieder unterbrochen. In Takeo angekommen merke ich gleich hier ist nix los. Super es ist so schon wenig Tourismus zu spüren aber hier…Die Stadt hat außer seiner Promenade nicht viel zu bieten aber die Leute sind unglaublich freundlich. Als ich am Abend spazieren gehe, begrüßen mich die Leute und an einem Stand sitze ich nicht lange alleine. Ich bestelle mir eine Wurst und sehe dass ein Hund aus einer Schüssel trinkt in dem das Geschirr abgewaschen wird. (Jetzt bräuchte i a Schnap`sl Zwinkernd) Die Wurst war, na ja geht so, ein Königreich für eine Käsekrainer mit Senf und Brot und ana Dosen Zipfer. Zunge raus Aber egal ich bin fernab von jeglichen Tourismus!




















30.03.2012

Ich fahre heute nach „Phnom Penh“ der Hauptstadt Kambodschas. Ich passiere einige Dörfer und bleibe stehen um mir ein Cola zu kaufen. Die Leute schauen als ob ich weiß ich woher komme, und es versammeln sich Männer um Flocke und glotzen uns an. Jeder ist freundlich und man klopft mir auf meinen Brustpanzer und meine Schienbeine. So etwas dürften die Leute hier noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Ich fahre weiter und komme zu einer Brücke die gesperrt ist. „Wartungsarbeiten“ sind im laufen. Ich fahre in das Dorf rein und wieder das gleiche Bild, ich werde umzingelt, aber jeder ist ausgesprochen freundlich und lacht mich an. ( oder aus?? Lachend ) Nach einem Kaffee und einer Wartezeit von ca.20 Minuten ist der Weg frei.

Weiter geht es nach Phnom Penh was ich nach ca. 1 Stunde erreiche. Ein relativ gemächlicher Verkehr nur als ich weiter in die Stadt fahre sehe ich immer mehr Polizei. Ich frage einen Taxifahrer und er sagt mir die nächsten 4 Tage ist „Asia Day“ Größen wie Bill Gates sind in der Stadt. Shit denke ich mir ausgerechnet heute, und als ich weiter in die Stadt eindringe wird es Zunehmens „ungemütlicher“ zu fahren. Staus und Umleitungen und ich habe keine Karte von Kambodscha auf meinem GPS, und auf meiner Landkarte habe ich Phnom Penh auch nicht drauf. Egal ich habe ja einen Kompass auf dem Navi und auf meiner Uhr, so muss ich nach Himmelsrichtung navigieren. Ich finde einen anderen Taxifahrer der einen Stadtplan hat, er benötigt diesen aber leider selbst. Für mich reicht es als er mir zeigt wo wir uns befinden. Auch die Polizei ist sehr hilfsbereit, und alle wollen ein Foto mit mir. Weinend Ich suche mir ein „Guesthouse“ und als ich ankomme wieder das gleiche Bild, nur diesmal sind es ein paar „Touris“ die mir Löcher in den Bauch fragen. Als ich alles verstaut habe suche ich einen Schneider der mir meine Motorradhandschuhe näht. Die fallen ja regelrecht auseinander, ohne Erfolg kehre ich nach 2 Stunden wieder ins Guesthouse zurück. Ich kaufe mir Nadel und Faden und flick mir meine Handschuhe selber.


















































31.03.2012

Mit Piere und Lucie zwei Kanadier aus Quebec fahre ich am nächsten Tag mit einem „Tuk Tuk“ Fahrer zum „Russian Market“ ich brauche „Flip Flops“ da ich einen bei der Fahrt hierher verloren habe. Der Markt heißt deshalb „Russian Market“ da früher viele Russen dort eingekauft haben und es Schuhe und gewand auch in XXL gibt. Aber in Punkto Russen habe ich hier noch keinen gesehen. Anschließend geht es weiter zu den „Killing Fields“ und zuletzt in das „Prison21“ einem Gefängnis.























Quelle Internet:

„Als ‚Killing Fields‘ wird der beispiellose Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung in der Zeit von 1975 bis 1979 in Kambodscha bezeichnet. Besonders einprägend dabei sind die Bilder tausender Totenschädel und anderer menschlicher Überreste, die die Felder Kambodschas übersäten und die zum Teil heute noch vereinzelt als Mahnmal erhalten sind.

Choeung Ek (Killing Fields) ist einer der traurigsten Orte in Kambodscha. Er liegt 15km südwestlich von Phnom Penh. Während der 3 Jahre, 8 Monate und 20 Tage dauernden Schreckensherrschaft der Khmer Rouge wurden hier zwischen 10.000 und 17.000 Menschen ermordet. Dies war der Exekutionsplatz des berüchtigten S-21-Gefängnisses (jetzt als Tuol Sleng-Museum zu besichtigen.

Einige der Massengräber wurden später ausgehoben. Ca 8.000 Schädel der Opfer sind jetzt in einem Mausoleum hinter Glas aufgebahrt. Auf dem Gelände finden sich überall Massengräber, einzelne Knochensplitter ragen aus dem Erdboden. Teilweise wurden die Opfer geköpft, Kinder wurden mit den Köpfen gegen scharfe Palmenblätter geschlagen, andere wurden in Reihen gestellt, damit mit einer Patrone möglichst viele Opfer den Tod fänden. Insgesamt schockiert die geplante Grausamkeit, mit der vorgegangen wurde. Munition war Mangelware der  Khmer Rouge , daher wurden systematisch andere Gegenstände zum Töten verwendet.




















Quelle Internet:

S21 Gefängnis

Einen Tag nach der Einnahme Phnom Penhs durch die vietnamesischen Truppen, am 8. Januar 1979, entdeckten zwei Fotojournalisten im Stadtteil Tuol Svay Prey einen durch Wellblech und Stacheldraht eingezäunten Bezirk, von dem ein übler Geruch ausging. Es war das Gelände eines früheren Gymnasiums, das seit 1975 als Zentrale des Geheimdienstes unter dem Decknamen S 21 für Vernehmungen, Folter und Mord  benutzt hatte. In der ehemaligen höheren Schule Phona Yat Lycéé wurden unter der Leitung des ehemaligen Mathematiklehrers Kaing Guek Eav, genannt Duch, mindestens 12.380 Menschen gefoltert und getötet. Die vietnamesischen Soldaten fanden auf dem Gelände noch 14 Leichen, zu Tode gefoltert, mit durchgeschnittener Kehle, einige enthauptet, dazu fünf verängstigte halbtote Kinder. S 21 war nur eines von Hunderten Gefängnissen, die sich über das Land zogen und in denen Abertausende von Menschen grauenvolle Tode starben. Duch ist der erste Gefängnisleiter, der sich nun vor einem auch international besetzten Gericht verantworten muss.


































01.04.2012

Hallo „Sir“ Tuk Tuk!! Ruft einer als ich das Guesthouse verlasse, ich winke ab denn etwas Bewegung schadet mir nicht.  In Phnom Penh spricht mich jeder mit „Sir“ an mir gefällt das nicht so denn ich bin kein „Sir“. Zu Fuß gehe ich zum „Royal Palace“ und schieße ein paar Fotos, reingehen rentiert sich nicht wie ich schon erfahren habe. Ich möchte heute weiterfahren aber mein Freund Mario aus Australien schreibt mir dass es in Phnom Penh einen Engländer gibt der mir eventuell mit meiner Hinterradfelge helfen kann. Ich habe einen „Schlag drauf“ und die Felge bzw. das gesamte Rad läuft nicht rund. Ich rufe „Toni“ den Engländer an und vereinbare ein treffen Morgen um 08:30 Uhr. Am Abend habe ich noch eine nette Unterhaltung mit einem Finnen und einem Engländer






















02.04.2012

Um 08:30 Uhr treffe ich bei Toni ein. Toni ist in einem schlechten Zustand er hat sich mit dem „Dengue Fieber“ infiziert und trocknet total aus. Seine Hände sind total „Schuppig“ und er hat wie er mir erzählt keinen Speichel im Mund. Nach ein paar Tagen im Krankenhaus geht es ihm „den Umständen entsprechend“ und er wäre fast gestorben wie er mir erzählt. Trotz alledem wird das Hinterrad abmontiert doch wie ich schon befürchtet habe wird es das gleiche Problem wie in Chiang Mai geben. Niemand hat eine Vorrichtung um das Rad einzuspannen zu groß ist die „Achsendimension. Da ich einen Kardanantrieb und keine Kette habe! Er möchte einen seiner Arbeiter mit dem Rad los schicken doch dieser sagt ihm dass es nicht möglich sei. Ich montiere das Hinterrad wieder und fahre gegen Mittag los, mit Ziel Kampong Cham....




Es geht wie schon so oft über den „Mekong“ und ich merke es wird zunehmend „ländlicher“. Die zu trocknenden Gewürze wie Chili und Pfeffer liegen auf der Strasse, und Bauern waschen ihre Kühe in einem Seitenarm des Mekongs. Unglaublich ich komme an ein Auto vorbei an dem sicher über 100 Hühner aufgehängt sind, ein irres Geschrei der armen Viecher doch es interessiert hier niemanden.  Auch in den Autos werden die Mensche regelrecht reingezwängt, da lob ich mir die Fahrt mit Flocke auch wenn ich mit ihr immer viel arbeit habe. Verlegen














































03.04.2012

Heute ist Zelten angesagt, ich bleibe außerhalb von „Sre Preah“ stehen und möchte gerade mein  Zelt aufschlagen als ein paar Jungs mir zu verstehen geben dass dies keine gute Idee sei, zu viele Minen sind hier noch vergraben, und Blindgänger aus der Zeit des Vietnamkrieges, ich bin gerade mal in etwa 10 km von der Grenze zu Vietnam entfernt. Also packe ich wieder zusammen und fahre nach „Sen Monorom „ weiter. Auf dem Weg dorthin komme ich an einer „Zeltstadt vorbei, hier liegt sicher nichts an Minen herum. Ich nehme mir doch ein Zimmer und schaffe es gerade noch bevor ein Gewitter über den Ort hinwegfegt. Die „Rain Season setzt langsam aber sicher ein. Eine Weiterfahrt nach Norden über die nicht Asphaltierte Strasse entfällt somit auf Grund von Einheimischen Berichten. Es wird mir erzählt dass ich bis nach „Ban Lung“ mehrere Flüsse zu durchqueren habe, und mehrere Brücken durch den Sturm der hier die letzten Tage gewütet hat zerstört wurden. (Anm. Bambusbrücken) Besser doch nicht mit der "Dicken" probieren!  Am Abend wasche ich meine Wäsche, und möchte mir noch ein Bier holen. Leider hat das Restaurant wo ich wohne bereits geschlossen und ich gehe die Strasse runter wo ich laute Musik höre. Der Chef gibt mir einen halben Liter in ein Gefäß, da er nur kleine Bier und die nur warm hat. Dann meint er „du bist doch der mit dem großen Motorrad“. Ich schau ihn an denn „Sen Monorom“ ist nicht so eine kleine Stadt, woher weiß er das? Er sagt dass er mich auf dem weg von Kampong Cham gesehen hat und das ist 160km entfernt von hier!




04.04.2012

Heute bekommt Flocke wieder mal „Streicheleinheiten“ nachdem ich einen Wasserfall besucht habe wird Flocke gewaschen und getrocknet wie immer vom feinsten, die Jungs reißen sich darum wer Flocke putzen darf. Als alles erledigt ist, hole ich noch meine Wäsche in meiner Unterkunft ab, es hat in der Nacht wieder geregnet und meine Wäsche war zwar unter Dach es ist aber so feucht dass alles noch nicht ganz trocken ist. Ich begebe mich in Richtung „Kratie“ und fahre wieder einmal durch unglaublich einfache Dörfer, mir ist es fast schon zu viel den wenn ich stehen bleibe dann laufen die Leute zusammen… Unterwegs halte ich und helfe den Jungs beim Reifen wechseln und das bei fast 38 Grad, die Glaubens nimma als ich Ihnen helfe. Zwinkernd In Kratie angekommen suche ich mir eine Unterkunft so wie in Kambodscha eigentlich alle von den Preisen her einheitlich sind. Zwischen 5 und 6 USD sind pro Nacht und Zimmer! zu bezahlen. Am Abend treffe ich ein französisches Pärchen in Kratie die sprechen mich an und ich bin verwundert woher kennen mich die beiden?? Sie haben das kanadische Pärchen das ich in Phnom Penh kennen gelernt habe auf Rabbit Island getroffen und die beiden haben von mir erzählt. Die Welt speziell Kambodscha ist echt klein und ich scheinbar sehr bekannt. Unschuldig


05.04.2012

Heute geht es nach „Kampie“ etwa 15 km nördlich von „Kratie“ zum „Dolphin watching“ (Delphine kucken Lächelnd  ) Ich habe vorsichtshalber meine Abdeckplane mit denn auch die Kambodschaner greifen alles an und das mag Flocke gar nicht wenn sie jeder angrapscht. Angeblich ein „Security Parking“, na vom Security sehe ich erstmal nichts als ich ankomme. Es wird pro Person USD 9,- verlangt Dauer eine Stunde, außer es sind drei Personen dann kostet es USD 7,-. Klar warte ich und in etwa eine Stunde kommen ein paar Touris und wir teilen uns das Boot.  Man kann echt sehr viele Delphine sehen aber als es um meine Reise geht, werden die Delphine fast vergessen… Alle fragen mich wie immer das gleiche und ich gebe auf alles eine Antwort. (Manchmal echt Mühsam aber.. ) Ich fahre wieder zurück nach „Kratie“ und es bietet sich ein unglaublicher Sonnenuntergang am Mekong so dass ich stehen bleibe um diese Stimmung einfach zu genießen. Am Abend gehe ich mit Piere und Sonya dem französischen Pärchen essen.






06.04.2012

Die Fahrt nach „Stung Treng“ am „National Highway Nr. 7 „ war echt cool, ich schau mir auf der Karte die Route an und denke na ja am „Highway“ komme ich ja flott voran. Dem war nicht so der „Highway“ entpuppte sich als eine sehr schlechte Strasse die durch kleine Dörfer führte und außerhalb ist die Strasse in einem schlechten Zustand. Aber es kommt noch schlimmer, von „Stung Treng“ wo ich den Durst von Flocke noch stille (20 km Umweg zum tanken) geht es weiter nach „Ban Lung“ und Strassen dorthin werden erst gebaut. Ab und zu  bleibe ich stehen um auch meinen Durst mit Wasser zu stillen, es ist sooo heiß, und wie bei jeder Rast immer wieder Einheimische die das Gespräch mit mir suchen.  Ab und zu ist auch einer unter Ihnen der etwas Englisch spricht. Am Abend beginnt es zu regnen wie fast jeden Tag, der Regen ist aber von kurzer Dauer. (1,5 Stunden volles Programm!) In Ban Lung angekommen schaffe ich es gerade noch mich wo unterzustellen bevor es wie aus Eimern zu Schütten beginnt.











07.04.2012

Heute bin ich zu dem „Yeak Laom See“ gefahren um mir etwas „Abkühlung“ zu verschaffen. Nach ein paar Stunden wollte ich gerade gehen als Einheimische aus den Dörfern kommen, ich frage ob ich ein paar Fotos machen darf und sie posieren auch ganz professionell. Ich fahre weiter nach Norden und möchte mir die Dörfer aus der Nähe anschauen. Flocke ist „entlastet“ und ein herrliches Gefühl mal wieder so ganz ohne Gepäck zu fahren. Cool Es geht mal wieder richtig „Offroad“ zur Sache, über „Stock und Stein“ sozusagen. Als ich wieder in meine Unterkunft zurückkomme kommt der „Nachtwächter“ und bringt mir Bier. Ich habe ihm gestern ein paar Bier und Zigaretten gegeben, und heute kommt er mit 4 Bierdosen und bietet mir immer seine Zigaretten an. Ich bin wieder überwältigt von der Gastfreundschaft der Kambodschaner.. ich zeige ihm meine Webseite und er ist echt „paff“, ohne ein Wort Englisch, unterhalten wir uns prächtigst. Es ist bereits 22:00 Uhr und es bahnt sich ein Mörder Gewitter an, ich verziehe mich in mein Zimmer.

In „ Bang Lung“ gibt es immer wieder Stromausfälle aber nicht wegen der schweren Gewitter sondern weil der Strom aus Vietnam geliefert wird, und da es dort scheinbar nicht regnet sind die Flüsse fast ausgetrocknet. Die Energie wird in Vietnam aus Wasserkraft gewonnen, und da ist es klar dass das Land zuerst seine Einwohner mit Strom beliefert.  Ich mache mal vorerst nichts an meiner Webseite, ausserdem gibt es auch kein Internet! Stirnrunzelnd










































08.04.2102


Heute von Ban Lung retour nach Stug Treng nix aufregendes, ich nehme die Fähre über den Mekong und der Chef der Rechtsanwälte in Kambodscha bezahlt für mich die Überfahrt und gibt mir seine Visitenkarte im Fall des Falles. Dann folgt eine längere Strecke offroad "vom feinsten" bis nach „Phnum Tbeng Meanchey“ Gott sei dank regnet es nicht, denn dann wird`s mühsam. Ich überhole noch ein Moped mt drei Personen in der Mitte ein Kind mit einer Infusion im Arm, sozusagen einen "Krankentransport" auf kambodschanischer Weise.  Am Abend findet wieder eine Hochzeit genau neben der Unterkunft statt, ich bleibe trotz einer Einladung im Zimmer. Sollte ich mich hier verfahren dann sieht es nicht gut aus so studiere ich die leider nicht sehr detaillierte Karte. GPS Verwendung ist hier nicht möglich!



























Hier der link zu meinem Videoschnitt "Offroad in Ost Kambodscha"

http://youtu.be/iXegrgCftZI





09.04.2012

Fahrt von Phnum Tbeng Meanchey über Anlong Veng nach Siem Reap, in etwa 30 km nördlich von „Anlong Veng“ an der Thailändischen Grenze befindet sich das Grab des Massenmörders „Paul Pott“ dem Chef der „Roten Khmer“. Ich mache einen Abstecher dorthin und schaue mir das an.














10.04.2012

Heute steht der Besuch von „Angkor Wat“ an ich leihe mir ein Fahrrad aus und starte früh Morgens los. Am Abend gehe ich Pizza essen, und mir  wird eine „Happy Pizza“ angeboten. „Happy Pizza“ ?? wie sich herausstellt eine Pizza mit Mariuhana angereichert, nein danke ich nehme eine „normale“.






















































Quelle Internet:

Angkor Wat fungiert als herausragendes nationales Symbol, das repräsentativ für die Khmerkultur und das heutige kambodschanische Volk steht. Es findet sich daher als Abbildung in vielfältigen staatlichen Zusammenhängen, auf der Nationalflagge, den Geldscheinen etc. Selbst in der Zeit des Regimes der Roten Khmer war eine goldene Silhouette  des Tempels Teil der kambodschanischen Flagge.

Über den eigentlichen Zweck des Bauwerks besteht bis heute keine eindeutige Klarheit. Die Herrscher der Khmer sahen sich als Sachwalter des Gottes, unter dessen Schutz sie selbst und auch das Land standen. Jeder von ihnen ließ zumindest einen großen Tempel errichten, der dieser Gottheit geweiht war. Ungewöhnlich für die Tempel Angkors ist die Ausrichtung des Angkor Wat. Anders als in den anderen Tempeln, deren Hauptzugang bzw. -ausgang nach Osten weist, ist der Angkor Wat nach Westen ausgerichtet, die Himmelsrichtung Yamas, des Gottes des Todes. Manche Forscher deuten den Tempel deshalb auch als Grabstätte des Königs. Eine Grabkammer oder Hinweise darauf wurden noch nicht gefunden.






11.04.2012

Heute faulenzen mein Hühnerauge das ich schon seit 3 Monaten mit mir „rumschleppe“ macht mir schwer zu schaffen. Ich fahre zu den Schwimmenden  Dörfern drehe aber um da es zu schütten beginnt und der weg 20 km reine Sandpiste ist und ich mit meiner "Behinderung" mir nicht selber helfen kann sollte etwas passieren…Habe schon versucht mit einer Nadel mir das "Hühnerauge " auszukratzen, hat aber nicht funktioniert. Am Abend war ich dann in einer "Klinik" Verlegen wenn man das Klinik nennen kann absolut indiskutabel, ich warte bis ich in Thailand bin.




12.04.2012

Heute bin ich schon wieder um 06:00 Uhr wach trotz meiner 11 Bierdosen die ich gestern getrunken habe.Weinend Es ist soooo heiß und ich trinke jede Stunde eines, mit meinem Laos Bericht beginne ich um 13:00 Uhr und bin um 21 Uhr fertig. (Na ja es waren doch a bissi mehr als eines in der Stunde Zwinkernd) Ich bin aber keineswegs betrunken denn wie ich es trinke schwitze ich es sofort wieder raus. Abfahrt ist dann um 09:30 Uhr und ich fahre nach „Sisophon“ und möchte mich erkundigen ob ich die sehr wenig befahrene Grenze bei Pailin überqueren kann. Vergebens suche ich eine Polizeistation und fahre weiter nach Batambang. Hier werde ich fündig und ein Polizist auf der Strasse sagt mir dass es möglich ist. Er entschuldigt sich bei mir wegen seinem schlechtem englisch mehrmals. Unglaublich ich habe sooo viele „Horrorstorys über die Polizei in Kambodscha gehört und bis jetzt hatte ich noch nie ein Problem mit den „Jungs“. Cool In Batambang angekommen beziehe ich meine Unterkunft um satte 4 USD, da lohnt es sich nicht zu campen und abgesehen davon ist morgen „Khmer New Year“!


13.04.2012

Heute ist Sightseeing Tour, in der Unterkunft verlangen sie USD 15,- für einen Tag in einem „Tuk Tuk“. Ist in meinem Budget leider nicht drinnen und deshalb setze ich mir einen der Burschen hinten auf Flocke drauf und mache eine Runde. Er verlangt nichts dafür und möchte unbedingt mir die Sachen zeigen. Los geht es zur stillgelegten „Pepsi Fabrik“, währen der roten Khmer Diktatur stillgelegt und nie wieder in betrieb genommen, ein Thailänder hat die Fabrik gekauft. Dann fahren wir zur „Krokodilfarm“ dort tummeln sich 500 Krokodile und werden wenn sie alt genug sind zu Handtaschen verarbeitet. Unglaublich wie viele das sind die liegen ja fast schon übereinander, eines legt gerade Eier und ich darf eines in die Hand nehmen. Als nächstes wird der „Aek Phnom“ Tempel besichtigt, welcher die Herrschaft der roten Khmer (fast) unbeschadet überlebt hat. Kinder tummeln sich um mich und klopfen mir auf meine Protektoren für die kleinen mal was ganz neues wenn „Robocop“ Cool vorbeischaut. Die nächste Station ist die so genannte „Phnom Sampeou“ im englischen als so genannte „Killing Cave“ bekannt, dort haben die roten Khmer Leute an den Abgrund gestellt und sie hinuntergeworfen da zu wenig Munition da war um sie umzubringen. Weiter unten in der Höhle liegen auch noch Knochen herum. Leute kommen um zu beten und machen Fotos. Südlich von Battambang gibt es auf der Strecke eine Art privates Eisenbahn-System. Das ist der sogenannte 'bamboo train' - eine Konstruktion aus zwei Achsen und einer Bambus-Palette, auf der man sitzen kann. Das Ganze wird von einem kleinen Motor angetrieben. So bewältigt man vor Ort die kleinen Strecken. Bevor es zurückgeht zeigt er mir noch den Fischmarkt, heute leider niemand da wegen den Neujahr Feiern. In (verrosteten) Metallbehältern wird eine Art Fischpaste angelegt, es stinkt bestialisch und überall Fliegen. Man muss sich echt wundern dass die Leute in Asien nicht alle an einer Seuche schon erkrankt sind bei den hygienischen Umständen, die hier herrschen. Wir fahren dann die Landstrasse entlang und bei einer langen geraden gib ich mal „Flocke“ mal etwas die „Sporen“, der Junge hätte sich fast in die Hosen gemacht  wie er mir später erzählt. Lachend

Da es ihm so gut gefällt mit zu fahren geht es noch auf einen Hügel von dem man einen super Ausblick auf die umliegende Landschaft hat. Es ist wieder brechend heiß so dass wir nach 6 Stunden gegen 14:00 Uhr wieder zurück sind, und ich mich in den Schatten werfe.






































































14.04.2012

Hatte gestern zu viel Bier daher heute einen „Hang Over“ sozusagen mache ich heute nichts,  ich versuche meine Webseite „up zu graden“. Später fahre ich an eine Tankstelle und sehe wie Kinder die vorbeifahrenden Mopeds mit „Wasserbomben“ bewerfen. Ein Brauch zu Neu Jahr. Ich stelle mich freiwillig zur Verfügung und die Kinder haben ihre grösste „Gaudi“ und ich eine schöne Abkühlung! Lachend





15.04.2012

Ich entscheide mich den Grenzübertritt nach Thailand nahe der Stadt „Pailin“ zu nehmen, da alle Touris über „Poipet“ nach  Thailand ein bzw. ausreisen. Es wird noch ländlicher und wo ich hin komme schauen die Leute ganz verdutzt drein. Ich werde auch hier mit Wasser bespritzt





















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16.04.2012

Hab mir heute meine letzte! Gulaschsuppe gegönnt und vor lauter Gier den Gaumen verbrannt. Unglaublich lecker war die Zuhause würde ich so etwas nie essen da ich meine Gulaschsuppe lieber selber mache aber ich schätze mal meine letzte ist über ein Jahr her. Damit alles „Hand und Fuß“ hat bin ich eine geschlagene Stunde mit einem Bild eines Brotes durch den Ort gefahren und wurde auch fündig. Englisch NO WAY! Also muss man sich mit Bildern bewaffnen. Unschuldig Habe mir gleich 4 Brote gekauft für morgen früh 2 Stück und 6 Eier Jubel, kann’s gar nicht glauben Brot mit Eiern, und Kaffe habe ich auch noch na das wird eine Gaumenfreude. Am späteren Nachmittag bin ich dann auf den Hügel gefahren und habe mir eine sehr große Statue angeschaut. Auch heute noch wird wieder mit Wasser scharf geschossen die feiern hier Neujahr satte 4 Tage, und feiern dazu 3-mal Neujahr. Einmal „unseres“ am 31.12 dann das „Chinese New Year“ ende Jänner und dann das „Khmer New Year“.


17.04.2012

Heute Abfahrt an die Grenze. Kurz vor der Grenze sehe ich noch Tafeln von „entminten Dörfern“, die Gegend um Pailin ist die am stärksten verminte Gegend in Kambodscha.  Ich werde wieder im Kreis geschickt und anders als bei meinem letzten Grenzübertritt nach Thailand wird diesmal keine Versicherung für Flocke verlangt. Komisch auf einmal ist alles anders, dafür brauche ich 3 Passkopien, Zulassungskopien und ein Foto. Ich bekomme 14 Tage Visum keine Chance einen Tag mehr raus zu handeln.  

Als  ich fertig bin fahre ich Richtung Meer nach Chantaburi. Es beginnt volles Programm zu regnen und ich schaffe es gerade noch unter die Zeltplane eines Militärpostens zu kommen. Ich bekomme Wasser, Kaffee, Bananen..Lächelnd


Weiter geht es  im Thailand Bericht!


Fazit Kambodscha:

Ein sehr schönes Land mit sehr netten Leuten, noch relativ unentdeckt, wenig Tourismus, (Ausser den Highlights!), für Motorradfreaks im Offroadbereich ein Traum.