Singapur | freedom-on2wheels
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Freitag, den 03. August 2012 um 10:33 Uhr








Singapur

Hauptstadt: (Stadt Staat) Singapur

Währung: Singapur Dollar 1 Euro = ca. 1,6 SGD ( Stand Juni 2012 )

Linksverkehr

Erforderliche Dokumente: Reisepass, Visum gratis für 3 Monate

Singapur wurde mit dem Bus bereist, da die Gebühren für eine Versicherung für Flocke SGD 500,- betragen hätten. Die Versicherung ist ein Jahr gültig und man bekommt die Differenz wenn man das Land verlässt wieder rückerstattet. (zb. man bleibt ein Monat dann bekommt man die restlichen 11 Monate wieder rückvergütet) In Anbetracht dessen und da Singapur „nur eine Stadt ist“ wurde der Bus genommen.

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09.06.2012

Nachdem uns David beim ersten treffen in Kuantan eingeladen hat ein paar Tage in Singapur zu verbringen, beschließen wir ihn zu besuchen. Da eine Einreise mit dem Motorrad sehr schwierig gestaltet d.h. man muss eine Versicherung über ein Jahr abschließen, und es sich für 4 Tage nicht rentiert fahren wir mit dem Bus. Remy wiederum bringt uns zum Terminal in Kuala Lumpur und um 08:00 Uhr besteigen wir einen Bus  in dem wir die einzigen zwei Passagiere sind.  Die Fahrt bis an die Grenze dauert ca. 5 Stunden...

Bei der Einreise hatten wir ein Problem es wurden 2 Schachteln Zigaretten gefunden die es nun zu versteuern gilt. Singapur und Sri Lanka sind die einzigen Staaten in welchen  man keine Zigaretten einführen darf. An der Grenze gibt es keinen Bankomaten und wir können auch kein Geld wechseln. Ich bezahle die Strafe mit der Kreditkarte und ein sehr netter Beamter  gibt uns noch aus seiner Geldtasche Kleingeld für den Bus in die Stadt. Mit der U Bahn geht es weiter zum Stadtteil wo David wohnt. Wir treffen David beim Ausgang, bringen unser Gepäck in seine Wohnung und gehen um`s Eck in eine chinesische Imbissbude.

10.06.2012

Auf dem Weg zur U-Bahn fragt uns ein Herr was wir denn hier machen und woher wir kommen. Kein Tourist würde hier jemals hier herkommen, komisch woher weiß er dass wir Touristen sind? J Mit der MRT (U-Bahn) fahren wir zur Marina Bay. Wir schlendern dem Pier entlang und es ist ein beliebter Treffpunkt für die Bewohner von Singapur. Schöne Lokalitäten, viel Grünfläche und natürlich das Meer.







Nach ein paar Stunden fahren wir weiter nach „Sentosa“, das ist eine Art Erlebnispark wobei der Zutritt kostenlos ist.  Vom Casino bis über Kinos, Restaurants, einer Schwebebahn und verschiedenen sportlichen Einrichtungen ist alles vorhanden.  Wegen der Hitze und dem vielen spazieren gehen beenden wir unseren Tag mit einem kühlen Bier beim Chinesen um die Ecke.






















































































































































11.06.2012

Den heutigen Tag wollen wir uns ein bisschen mit der Geschichte Singapurs befassen.  Unser  Ziel ist das „Changi Museum „  welches über den zweiten Weltkrieg in Asien informiert.  Nach all den geschichtlichen Informationen machen wir noch einen Abstecher  in die berühmte „Orchard Road“ der Haupteinkaufsstraße in Singapur, wo wir aus Geldmangel leider nur „window shopping“ waren. Nach einem obligatorischem Treffen mit David bei den Chinesen mit essen und trinken legen wir uns Müde auf unsere Unterlagsmatten am Fußboden.



Entgegen seinem Ruf, war das Changi Kriegsgefangenenlager nach mehrheitlich übereinstimmenden Berichten weitaus weniger unangenehm als die anderen Lager der japanischen Armee. Zu regelmäßigen Übergriffen wie Folter oder Erschießungen, wie nach dem Krieg in der Öffentlichkeit lanciert, ist es, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, in Wahrheit wohl nicht gekommen.

In der ersten Zeit waren die Gefangenen sich selbst überlassen. Die alliierten Soldaten waren sowohl für die Aufrechterhaltung der Disziplin als auch für ihre Beschäftigung selbst verantwortlich. Erst später wurden von den Japanern Wärter eingesetzt, bei denen es sich in der Mehrzahl um indische Sikhs handelte, die vorher in der britischen Indienarmee gedient hatten.

Wie in vielen anderen Kriegsgefangenenlagern gab es auch in Changi einen Chor und eine Lager-Universität – unter anderem mit einer eigenen, 20.000 Bücher umfassenden Bibliothek – die neben Vorlesungen in nahezu allen gängigen Disziplinen auch Alphabetisierungskurse anbot. Rund 400 Kriegsgefangene lernten so in der Gefangenschaft Lesen und Schreiben. Viele Kriegsgefangene wurden während ihrer Zeit in Changi künstlerisch tätig. Bekannt wurden insbesondere die Wandgemälde des Artilleristen Stanley Warren in der ehemaligen Lagerkapelle sowie die Zeichnungen Harold Youngsund John Harrisons, die das Lagerleben dokumentieren. Zu den heute bekanntesten Insassen des Lagers gehörte jedoch der Autor James Clavell, der seine Erfahrungen in Changi in seinem Roman Rattenkönig verarbeitete.







































12.06.2012

David bietet uns an mit uns in die Stadt zu fahren.  Da wir noch einige Sachen benötigen die wir weder in Malaysien  noch in Indonesien bekommen können führt uns David zu den richtigen Läden. Auch finden wir heraus wo unser Bus zurück nach Kuala Lumpur abfährt. Unter anderem kaufe ich mir noch ein Armband für meine Suunto uhr.




Aber wie David immer sagt:" Du kannst hier alles machen, nur darfst du dich nicht erwischen lassen"!Zunge raus

13.06.2012

Tag der Abreise, um 07:00 Uhr fahren wir mit der MRT zur Bushaltestelle. Pünktlich nach Fahrplan verlassen wir Singapur.  An der Grenze gibt es diesmal keine Probleme wir müssen aussteigen und der Bus wartet auf der malaysischen Seite auf uns. Zurück in KL fahren wir mit dem Zug und anschließend mit dem Taxi zu Remy. Weiter geht’s im  Malaysien Bericht Teil 2.


Fazit Singapur: Subere schöne Stadt, aber 3 – 4 Tage sind ausreichend, außer man geht auf „Shopping Tour“.