Brasilien 14.02. - 24.03.1995 Print Email
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Flug Innsbruck – Frankfurt – Rio de Janeiro – mit dem Bus nach Salvador de Bahia   retour nach Sao Paolo

Flug Frankfurt

 

Auf Grund dessen dass ich noch des öfteren nach Brasilien gereist bin, stelle ich nur Bilder von Salvador de Bahia ein.

 

Salvador - bis heute die "schwärzeste" Stadt Brasiliens - wurde den sudanesischen Nagô und ihrer Kultur zur neuen Heimat: Zwei Drittel der 2,2 Mio. Einwohner sind Nachkommen früherer Sklaven, die mystische Rituale und Götter aus Afrika mitbrachten. Weder Sklaverei und Zwangstaufe noch Verstädterung haben die Kulte verschwinden lassen. Im Lauf der Jahrhunderte haben sie mit dem katholischen Glauben und indianischen Ritualen eine eigenständige Kraft geformt.

Salvador hat mit Abstand die saubersten Kirchentreppen der Welt. Eine der unzähligen Feste, Prozessionen und Feiern sind die "Lavagens", die Reinigungen der Stufen vor dem Portal. Und da es so viele Kirchen gibt, wird ständig gereinigt, geputzt und gefegt. Tief im Volksempfinden verwurzelt sind diese Ehrungen, welche den afrikanischen Göttern ebenso zuteil werden wie den katholischen Heiligen der jeweiligen Kirche.

Die Menschen sind bekannt für ihre Lebensfreude, ihre Lust am Musikmachen und am Tanzen. Es finden häufig spontane und ausgelassene Feste statt, die sehr beliebt sind und bei denen es nicht selten recht wild zugeht. Zur gleichen Zeit kann man sehen, wie bei Candomble Zeremonien die Hänge der Hügel beleuchtet und in den Strassen Capoeira sowie Afoxé getanzt werden. Durch die Restaurierung des historischen Zentrums sind zudem Gegenden wiederbelebt worden, die vorher als gefährlich und als Gebiete galten, die man als Tourist besser nicht betreten sollte.

 

 Brasilien 1995Brasilien 1995

 

 

 

 

 

 

 

 

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