14 Tibet Drucken E-Mail
Montag, den 30. Januar 2012 um 14:11 Uhr
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14 Tibet
Der Weg zum Mount Everest
Xigaze - Führerscheinprüfung, Fahrzeugkontrolle und der Besuch des Tashilhunpo Klosters
Von Xigaze nach Lhasa
Lhasa
Eis,Schnee und mein fataler Sturz
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Tibet ( Autonomes Gebiet, gehört zu China )

Hauptstadt: Lhasa

Währung: Chinesischer Renminbi Yuan 1 Euro = ca. 8 CNY ( Stand Dez./ Jan 2012 )

Rechtsverkehr

Spritpreis: € 1,10  / Liter

Benzinkosten in Tibet : € 105,77

Verbrauchter Sprit in Liter in Tibet : 100,62 L

Autobahn Mautpflicht: Keine Autobahnen

Meine Mautgebühren: € 0 ,- ( Keine Mautpflicht für zweispurige Fahrzeuge )

Kfz - Kennzeichen:

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Gefahrene KM in Tibet : 2299

Gefahrene KM seit Start: 21841

Verbrauchter Sprit in € seit Start :  1.138,13

Verbrauchter Sprit in Liter seit Start : 831,21 l

Carnet de Passage erforderlich: Nein

Erforderliche Dokumente: Ein Guide ist erforderlich, Gruppenvisum, Reisepass, Fahrzeugdokumente

Gefahrene Route Tibet: Nyalam - Old Tingri - New Tingri - Xigaze - Lhasa - Nyingchi - Bowo - Pasho - Zogang -                                      Markam - Deqen


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Meine Videos zu Tibet : ( Link kopieren und einfügen ) :

Mein Sturz in Tibet:  http://www.youtube.com/watch?v=bZuaT7lC9Mk



Tag 129 22.12.2011 (Nyalam 3800 m 49 Kilometer)

Um 08:00 Uhr sind wir an erneut an der „Friendship  Brücke „ doch warten ist angesagt. Die erste „Dimox“ wird genommen ein Mittel gegen Höhenkrankheit. Toni kommt und wir schieben wieder unsere Motorräder auf der rechten Seite ( Nach Pakistan , Nepal und Indien im Linksverkehr! ) wie gewohnt über die Grenze. Vorbei geht es an zwei Wachmänner die bis zu der Hüfte in einem Glaskobel stehen und nur gerade aus schauen. Fotografieren leider verboten! Es herrscht reges Treiben und die Nepalesen schleppen was geht. Bänder werden um riesengroße Pakete geschnürt und das Paket wird dann mit dem Band um die Stirn getragen. Alte Frauen und Männer mühen sich ab. Zum Spaß nehme ich auch eines und muss feststellen dass die echt (sau) schwer sind. Es sind noch einige Trucks vor uns und als wir endlich dran kommen müssen wir zuerst durch die Passkontrolle, dann wieder retour um unsere Motorräder zu holen. Es wird alles sehr genau unter die „Lupe“ genommen. Einer fragt mich nach der Motornummer und ich weiß nicht wo sie sich befindet. Das schlaue Buch muss her und die Nummer wird ausfindig gemacht. Unter dem linken Zylinder gut versteckt muss ich dem Beamten die Nummer vorlesen. Rogers Auto wird noch „desinfiziert“ mehr Show als nutzen. Ein großer „Scanner“ ist neben uns aber leider defekt, wie kann das sein in einem scheinbar so perfekt ablaufendem System. Die Beamten sind wie Marionetten, kein lächeln auf den Lippen und alles streng nach Vorschrift. Als alles erledigt ist fahren wir eine steile Strasse hinauf und gehen etwas essen. Ab jetzt herrscht ein strenger Zeitplan wir haben 27 Tage Zeit um die laotische Grenze zu erreichen.












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Tag 130 23.12.2011 (Old Tingri 4200 m 195 Kilometer)

Wir verschlafen nicht ohne Grund es ist kalt, aber an das müssen wir uns gewöhnen unser Vorhaben ist eine Himalaya Überquerung im Winter. Wir fahren auf einer gut geteerten Strasse und es geht auf 4.200 Meter. Stopps zum fotografieren werden eingelegt und wir fahren über das erste Eis. Der Ausblick ist atemberaubend man kann die Himalaya Range bereits sehen. Die Schilder sind in chinesischer sowie tibetanischer Sprache angeschrieben. Unser Ziel heute ist eine kleine Stadt von der wir morgen zum Mt. Everest Basecamp starten wollen. Wir fahren eine Schotterstrasse entlang und es geht über Sand weiter bis wir nach einigen Wasserdurchfahrten an ein Eisfeld gelangen. Nach langem hin und her drehen wir um. Eine Überquerung ist nicht möglich. Wir verfahren uns und kommen zu einem Fluss, ich sehe von hinten wie Tom sich schwer tut den Fluss zu überqueren und ich drehe um. Ich suche den Weg den wir ursprünglich gefahren sind und stürze auf einer Sandpiste, mitten drin stirbt mir der Motor ab und ich kann Flocke nicht mehr „bändigen“. Mittels Funkgerät das jeder von Toni bekommen hat informiere ich Tom und Fabian. Sie kommen zu Fuß retour und helfen mir Flocke aufzustellen. Wir schlafen in der Stadt und nehmen morgen den „direkten „ Weg zum Mount Everest Basecamp.