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Weiterfahrt nach Quetta
Quetta - Jacobabad
Von Jacobabad bis zur Indischen Grenze
12 Minuten Video von der Fahrt entlang des Pakistanisch - Afghanischen Grenzegebietes
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Pakistan

Hauptstadt: Islamabad

Währung: Pakistanische Rupie 1 Euro = ca. 117 PKR

Spritpreis: € 0,78 / Liter

Benzinkosten in Pakistan : € 62,32 ,-

Verbrauchter Sprit in Liter in Pakistan : 80,66 L

Autobahn Mautpflicht: Nein es gibt keine :-))

Meine Mautgebühren: € 0 ,-

Kfz - Kennzeichen: Von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden oder keines :-))

Gefahrene KM in Pakistan : 1902

Gefahrene KM seit Start: 16822

Verbrauchter Sprit in € seit Start :  924,38

Verbrauchter Sprit in Liter seit Start : 605,23 l

Carnet de Passage erforderlich: Ja

Erforderliche Dokumente: Reisepas, Zulassung, Euro 36,- für ein 30 Tage Visum.  ACHTUNG: Das Visa kann nur im Heimatland beantragt werden !! OHNE AUSNAHME!!  Ich musste von Teheran nach Wien fliegen um das Visa zu bekommen !


Gefahrene Route in Pakistan: Kuh i Taftan – Nok Khundi – Dalbandin – Nushki – Quetta – Mach – Sibi – Jacobabad – Shikapur – Sukkur – Mir Pur Mathelo – Rahim Yar Khan – Multan – Sahiwal – Lahore – Atari ( Grenzübergang Indien )



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Tag 95 Samstag 19.11.2011

Es geht mit der Eskorte zum Grenzübergang, die Pässe sind in den Händen der Bullen. Erst an der Grenze werden uns die Pässe ausgehändigt. Die Grenzformalitäten gestalten sich äußerst einfach es geht „relativ schnell „ in 3 Stunden haben wir das Procedere hinter uns. Das Pakistanische Grenzhaus ist noch aus den 60 ern, uralt alles aber es wird alles akribisch notiert. In riesengrossen Büchern wird alles 3 – 4 mal eingetragen. Als wir fertig sind ist auch schon die Polizei mit Eskorte zur Stelle. Wir sind in „ Belutschistan „ angekommen. Es geht von „Mirjaveh nach Dalbandin, durch die „Belutschistanische Wüste“ ca. die halbe Strecke nach Quetta der grossen Stadt im Grenzgebiet zu Afghanistan. Die Eskorten bestehen teilweise aus einem Fahrzeug ( Pick UP ) welches vor uns fährt, mit einem hinten drauf oder wenn keines zur Stelle ist dann setzen sie dir einen bewaffneten Kerl hinten auf das Motorrad  mit einer AK 47 ( Russisches Sturmgewehr ) in der Hand.



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Zwischen „Nok Khundi“ und Yakmach verlieren wir die Eskorte und fahren alleine bis zum nächsten Checkpoint. So alle 40 – 50 km ist eine Militärsperre und man muss immer seine Daten ( Passnummer, Visanummer, Namen, Kennzeichen usw. in ein Buch eintragen ) das nervt unglaublich. Ab und zu schreien sie einfach GO! GO! Dann dürfen wir wieder auf uns alleine gestellt weiterfahren. Es herrscht Linksverkehr und ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wir bewegen uns der Pakistanisch – Afghanischen Grenze entlang bis wir im dunkeln in „Dalbandin“ ankommen. Wir werden zum einzigen „Hotel“ in der Stadt eskortiert. Man staune hier ist es ganz anders als im Iran es gibt Bier, und unglaublich die Polizisten bieten Haschisch und Heroin an. Es ist wirklich das gesetzlose Land, wenn du auf`s WC musst kommt einer mit, natürlich bewaffnet, man gewöhnt sich dran, auch dass im Lokal 3 Typen mit den Sturmgewehren sitzen, und dir beim essen zuschauen. In der Nacht höre ich zuerst Schüsse später dann Gewehrsalven es geht die ganze Nacht durch. Auch daran muss man sich gewöhnen, hier ist es eben anders, wenn man es nicht sieht glaubt man es kaum. Der Unterschied zu einer Syrien Durchquerung ist hier eben dass man die Maus ist und die Katzen in den Bergen warten bis sie dich erwischen. Erst im Juli wurde ein Schweizer Ehepaar von den Taliban entführt, der Typ im Hotel hat mir die Bilder von ihnen gezeigt sie haben auch bei ihm geschlafen.




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