Mittwoch, November 22, 2017
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Südbrasilien von der Grenze zu Uruguay bis Sao Paulo und den Wasserfällen von Iguacu

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002“Die Motorradclubs, meine Tochter Jessica und bei meinem Schwager des Herzens in Sao Paulo”
Gastfreundschaft pur in meinem Traumland!

Es geht nach der Grenze etwa 250 km nur gerade aus. Ich sehe die Kühe bis zum Bauch im Wasser stehen und denke mir da muss es aber satt geregnet haben. Wie immer weht der Wind von allen Seiten extrem stark und ich habe Mühe Flocke „in der Spur“ zu halten. . Hunderte Libellen schlagen auf mich und Flocke ein und ich versuche auszuweichen. Nach einer Stunde beginnt es wie soll es anders sein wieder zu regnen. In „Pelotas“ angekommen nehme ich die erste Tankstelle um mich etwas auszurasten. Es kommt schon einer daher und fragt mich nach meinem Namen usw… er ist mir etwas zu Hilfsbereit, aber....

Wie sich später herausstellt ist er der Besitzer der Tankstelle und er bringt mich zu einem seiner Kollegen der sämtliche Motorradfahrer hier aufnimmt. Bei „Antonio“ angekommen kann ich Flocke unterstellen und er hat auch ein Zimmer für mich. Ich schau mir die Stadt an und am Abend gehen wir mit seinem Freund Billard spielen.

  • Bis Pelotas gehts fast nur geradeaus
  • Kurz nach der Grenze
  • Mit Antonio in Pelotas
  • Mautstelle im Süden
  • Libellen am Ölkühler

Nach dem wie immer ein paar Fotos geschossen wurden mache ich mich auf dem Weg. Antonio gibt mir den Tipp nach „Torres“ zu fahren das liegt am Strand und sei super. Bei schlechtem Wetter fahre ich ab und es dauert nicht lange und es regnet in Strömen. Obendrauf noch eine Polizeikontrolle, ich spreche natürlich kein portugiesisch und nachdem mein Pass kontrolliert wurde geht es auch schon weiter. Die Temperatur fällt rapide von 28 auf 19 Grad ab. Mir ist kalt und ich ziehe meinen Regenanzug an. Bis „Torres“ schaffe ich es nicht und bleibe in „Arroio do sal“ stehen und suche mir ein Zimmer. In einer Seitengasse „hüpft“ auch schon einer aus seinem Haus heraus und ich frage nach einem Zimmer. Er hat einen Bekannten der welche vermietet, kaum ausgesprochen sitzt er schon im Auto und fährt voraus. SUPER ICH BIN IN BRASILIEN und JEDER VERSTEHT MICH.!! Bei „Luiz“ angekommen bleibe ich dann auch gleich, es ist eigentlich eine kleine Wohnung neben seinem Haus. Für 30 Real pro Nacht ( etwa € 10,- ) checke ich ein. Kurz darauf kommt Luiz und fragt ob ich am Abend zu einem „Churrasco“ ( Einem Grill ) mitkommen möchte. Später erzählt man mir dass der Grill nur für mich veranstaltet wurde. Luiz hat auch eine BMW ( F 650 ) und seine Kupels fahren auch Motorrad. Es wird gegrillt was das Zeug hält, brasilianisch halt eben :-) Ich erzähle meine Geschichten der letzten Reise und wir haben eine Riesengaudi! Luiz und ich verlassen den Grill gegen 23:30 und Zuhause angekommen möchte ich die erste Nacht bezahlen. Luiz winkt ab und meint ich könne gratis hier bleiben. :-)

  • Polizeikontrolle bei Arroio do Sal
  • Der Grillabend

Gestern hat man mir von einem Motorrad treffen in „Laguna“ erzählt wo sich so um die 50.000 !! Motorradfreaks treffen. Da das Wetter nicht mitspielt und ich auch noch verschlafe, entscheide ich mich noch einen Tag zu bleiben. Ich gehe einkaufen und schreibe Tagebuch. Flocke wird Vollgetankt und der Ölstand wird noch überprüft. Bevor es wieder zu regnen beginnt, nehme ich noch meine Wäsche ab die mir Luiz in seiner Waschmaschine gewaschen und freundlicherweise auf aufgehängt hat. Ich fahre nach Laguna und was sich hier abspielt ist sensationell. Leider bekomme ich nur mehr die „restlichen Auswirkungen“ des Festivals mit. Ich lerne Flavio und den Präsidenten des Clubs kennen. Flavio spricht sehr gut Deutsch, ja ich bin im Süden Brasiliens. Wir reden eine Weile und Flavio zeigt mir eine Stelle die auf der Welt einzigartig ist. In einer Bucht treiben Delfine die Fische ans Ufer und die Fischer werfen dann ihre Netze aus. Sobald die Netze geworfen werden drehen die Fische um und schwimmen direkt ins Maul der Delfine. Unglaublich … Jeder Delfin hat auch seinen Namen wie mir Flavio erklärt. Danach wird noch gegrillt (Eh klar) und ich bekomme noch eine Mütze und ein T – Shirt geschenkt. In Florianopolis an einer Tankstelle bleibt ein Moped stehen und der Fahrer fragt mich wohin ich fahre und wo ich denn schlafe. „Weiss ich nicht“ sage ich zu ihm und er meint nur ob ich 10 min. warten könnte er muss grad noch seine Frau abholen. Alles klar ich warte und inzwischen parkt sich auch schon ein Auto ein und der Fahrer fragt mich das gleiche. Wie entscheide ich mich?? Ich bedanke mich gerade beim Autofahrer und schon kommt er mit seinem Moped angerauscht. Ich fahre hinten nach und als sich das elektrische Garagentor öffnet traue ich meinen Augen nicht die Volle Party ist im Gang. Sein Sohn hat Geburtstag und ich feier gleich mit. ;-)

Der link zu meinem Video der Geburtstagsfete : http://youtu.be/x96E2vGPrZ0

  • Motorradfestival Laguna
  • Motorradfestival Laguna
  • Motorradfestival Laguna
  • Delphine treiben die Fische ins Netz
  • Motorradfestival Laguna
  • Motorradfestival Laguna
  • Motorradfestival Laguna
  • Motorradfestival Laguna
  • Endlich schönes Wetter

Es Weihnachtet schon und sogar die armen Leute schmücken ihre Karren mit denen sie die Kartons auf der Straße aufsammeln. Es wird „gebirgiger“ und zunehmend etwas kühler. Bergauf Bergab geht es bis nach Santos zu den Stränden wo sich die (fast) ausschließlich einheimischen aufhalten. Ich nehme die falsche Ausfahrt und bin bald in einer „Favela“ ( Armenviertel ) Nicht stehenbleiben lautet die Devise und ich schlängel mich durch die engen Gassen weiter Richtung Strand. Ich werde sofort angeredet und es werden Fotos geschossen. Ich entscheide mich für „Caraguatatuba“ ebenfalls ein Strand der einheimischen Bevölkerung.

 

Das Wetter ist heute besser und ich entscheide mich noch die Strände von „Ubatuba“ und den Ort „Parati“ zu besuchen. „Ubatuba“ kenne ich bereits ich war dort schon vor knapp 20 Jahren. Über das Gebirge fahre ich weiter nach „Guaratingueta“ zu meinem „Schwager des Herzens „ Carlos welchen ich ebenso schon seit über 20 Jahren kenne. In „Guara“ angekommen warte ich in einer Bar um Carlos der sein Geschäft um 18:00 Uhr schließt in seinem Haus zu überraschen. Es gelingt mir nicht denn als der Restaurantbesitzer um ein Foto fragt kommt ein Auto relativ schnell auf Flocke zu und parkt sich ein. Ich denke mir den muss ich fragen ob er nicht ganz dicht ist so auf Flocke und mich zu zu fahren. Eh klar es ist Carlos, ich glaub`s nicht woher weiß er dass ich da bin?? Wir Umarmen uns wie Brüder die sich eine Ewigkeit nicht gesehen haben, es stimmt eigentlich beides, wir sind wie Brüder und haben uns das letzte mal vor 5 Jahren gesehen. Schnell wird ein Bier bestellt und wir quatschen ein bischen. Zuhause angekommen wird natürlich „gegrillt“ wie sollte es anders in Brasilien sein. Der Schwager von Carlos und sein Nachbar „ Ivaniro“ alias „Gargamehl“ kommen auch vorbei. Wir haben eine mords Gaudi.

  • Ubatuba
  • Strand in Ubatuba
  • Das erste wiedersehen seit 5 Jahren
  • Der Grillabend (churrasco)

Heute koche ich und es gibt Lasagne, Carlos und ich waren gemeinsam einkaufen und ich habe eigentlich alles bekommen was ich dazu brauche. Nice (die Frau von Carlos) zeigt mir wo sich die Töpfe etc. befindet. Na ja die Lasagne wurde nicht schlecht, und ich habe so viel gekocht dass wir noch 3 Tage davon essen konnten. In Brasilien wird immer reichlich aufgekocht und gegrillt da darf das Essen nicht ausgehen.

  • Das Lasagne Essen

Heute fahre ich mit Carlos und „Heliao“ sein Spitzname ist jedoch „Maior“ was so viel bedeutet dass er sehr „gross“ ist. J zur Farm von Carlos. Es wird wieder gegrillt und viel gelacht eh klar. Am Nachmittag fahren wir zum Fußballplatz wo ein Spiel der „alten“ stattfindet. „Maior“ steht im Tor und macht eine gute Figur. Leider verliert seine Mannschaft 5:2 warum bloß?? Nein nicht wegen „Maior“ weil die anderen so schlecht gespielt haben. :-) Und klar es wird gegrillt und ein Bierchen getrunken.

Ich habe Jessica meine Tochter getroffen. Sie arbeitet in einem Hotel an der Reception. Neben Deutsch spricht sie perfekt portugiesisch, englisch, spanisch und italienisch. Wir machen eine Runde durch die Stadt und ich bringe sie dann nach „Aparecida“ wo sich das Hotel befindet. Ich mache noch ein paar Fotos und fahre wieder zurück nach Guaratingueta.  

  • Jessica mit ihren Kollegen der Rezeption
  • Das Hotel "Rainha do Brasil"

Ich bringe Jessica in die Arbeit und schaue mir dann die Kirche von Aparecida an. Mit Maßen von 173 m Länge, 168 m Breite und einer Höhe von 40 m (Schiffe) bzw. 70 m (Kuppel) ist die Wallfahrtskirche der zentrale Anziehungspunkt der Stadt und zugleich die zweitgrößte katholische Kirche der Welt (nach dem Petersdom). Im Jahr 1984 erklärte die brasilianische Bischofskonferenz sie zum größten Marienheiligtum der Welt. Die Basilika hat ein Fassungsvermögen von über 45.000 Menschen, auf dem Parkplatz von 272.000m² können 4.000 Busse und 6.000 Autos parken. Mit jährlich fast 8 Millionen[2] Pilgern ist der Marienschrein nicht nur der drittmeistbesuchte katholische Wallfahrtsort der Welt[3], sondern auch die Haupterwerbsquelle der Stadt, deren Gewerbe zu einem Großteil aus Hotels und Souvenirläden besteht. Das Hotel in dem Jessica arbeitet gehört ebenfalls der Kirche.

Heute ist Weihnachten und wir feiern bei der Schwiegermutter von Carlos. Es wird gewichtelt, in Brasilien wird Weihnachten etwas anders gefeiert. Man „Wichtelt“ zu Weihnachten und nicht wie bei uns hat jeder für jeden ein Geschenk sondern eben nur für seinen „Wichtelpartner“.

  • Die Kirche in Aparecida
  • Die Kirche in Aparecida
  • Die Kirche in Aparecida
  • Von rechts nach links: Major - Medio - Menor - Picenho
  • Die Damengesellschaft

Heute zu Mittag wird bei Heliao (Major) aufgekocht. Die ganze Familie ist versammelt und ich mache zahlreiche Fotos, unter anderem auch von uns vieren. Hmm wir vier das sind der Reihe nach: „Maior“ der Grosse, „Medio“ der mittlere (das bin ich) , „Menhor“ der kleine, und „picenho“ der ganz kleine. Es wird wieder gelacht so wie immer mir tun schon die Wangenknochen Weh von dem vielen lachen.

  • Bei "Major" Zuhause
  • Bei "Major" Zuhause
  • Der "Chef" hat Hunger :-)
  • Bei "Major" Zuhause
  • Hmmm Müde? ;-))

Heute fahren wir wieder zu Carlos auf die Ranch. Die Kinder kühlen sich im Fluss ab der unmittelbar neben der Ranch vorbei fließt. Es wird (eh klar) gegrillt und getrunken. Ich erwische etwas zu viel und zu Hause angekommen gehe ich nach den Duschen sofort schlafen. Es war wieder ein rießen Spaß. :-)

  • Vor dem Haus von Carlos mit "Gargamel"
  • Abendstimmung in Guaratingueta
  • Major geht schwimmen :-))
  • Auf der Ranch von Carlos
  • Medio und Menor beim diskutieren
  • Auf der Ranch von Carlos
  • O "Major" churrasqueiro do Mundo
  • Hier geht es um alles :-))

Ich fahre mit Jessica in die Stadt und wir geben wieder ein paar Lottoscheine auf. Am 31.12 wird der Grosse Jackpot in Brasilien ausgespielt. Es gibt 250.000.000 Real zu gewinnen. (Etwa 76.000.000 Euros) Zum Spiel: 6 Zahlen aus 60 sind zu erraten. Sollte keiner die 6 Richtigen haben, wird das Geld unter den fünfern aufgeteilt… Danach bringe ich Jessica in die Arbeit und treffe später Carlos.

  • Lottospielen in Guaratingueta es geht um 250.000.000 Real!

Jessica geht mit mir einkaufen, ich mache heute für die Familie und mich Spargel in Schinken eingerollt mit Souce und Käse überbacken. Wir können eigentlich alles finden außer den Spargel, den gibt es in einem anderen Supermarkt. Wie sich am Abend herausstellt ein voller Erfolg. Carlos,Nice und Ariston haben noch nie in ihrem Leben das gegessen, und waren begeistert. Gott sei Dank denn sonst müssten wir halt zur Not den Pizzaservice anrufen. Am Abend sitzen wir vor dem Haus und ich beteilige mich mit 30 Real am „bollao“. (Lottospiel wo sich mehrere Leute zusammenschließen)

  • Das erste mal Spargel für Carlos und seine Familie
  • Das erste mal Spargel für Carlos und seine Familie

Heute ist Sylvester und wir fahren am Abend zum Club „Quarentao“ . Jede Menge Freunde und Bekannte von Carlos sind da. Wir feiern bis etwa 03:00 Uhr und fahren dann nach Hause. Hier derlink zum Video: "Carlos beim Bügeln" :-)))  https://www.youtube.com/watch?v=SlRF2OW29Ms&feature=em-upload_owner

  • Alles herrichten für den Abend der Chef hilft mit
  • Am "Quarentao"
  • Am "Quarentao"
  • Noch 3 Sekunden bis 2015

Carlos und Heliao brechen schon früh auf und fahren zur Hoca. (Die Farm von Carlos) Sie räumen auf und kommen dann später wieder um uns abzuholen. Da ich noch etwas müde von gestern bin entschließe ich mich ohne Stress später nach zu fahren. Ich hole Jessica ab und wir fahren gemeinsam mit Ariston dem Sohn von Carlos zur Hoca. Es sind wieder jede Menge Leute da und es wird gegrillt eh klar. Im angrenzenden Fluss wird gebadet um der Hitze etwas zu entgehen.

  • Jessica und ich auf der Hoca von Carlos
  • Schön langsam "Major"
  • Geschafft ! :-))
  • Jessica beim abkühlen...

Heute ist Abfahrt, ich habe gestern schon fast alles zusammengepackt und fahre um ca. 10:00 Uhr ab. DANKE an CARLOS und NICE seine Frau ich habe mich bei euch wie Zuhause gefühlt!!! ;-))  Ein weiter Weg wird das heute ich fahre nach Curitiba das sind ca. 600 km. In Curitiba kann ich bei Gil wohnen, Gil habe ich in Uruguay kennen gelernt. Es geht durch Sao Paulo der Millionen Metropole, da die Masse aber an den Stränden ihren Urlaub verbringt hält sich der Verkehr in Grenzen. Trotzdem verfahre ich mich und lande in einer Favella. (Armenviertel) Nur nicht stehenbleiben, denke ich mir. Die Leute vorwiegend schwarze schauen mich an als komme ich vom Mond. Ich finde den Weg zurück auf die Autobahn und setze meine Fahrt fort. An der nächsten Tankstelle mache ich eine Pause und der Besitzer erzählt er ist in den letzten drei Tagen drei mal überfallen worden. Kurz vor Regsistro nachdem es in Sao Paulo über 40 Grad gehabt hat, fängt es an zu schütten was das Zeug hält. Ich suche Unterschlupf an einer Tankstelle, und die Temperatur ist im nu auf 18 Grad gesunken. Ich warte etwa 30 Minuten und fahre dann weiter, um 19:30 erreiche ich das Appartement von Gil in Curitiba. Gil kocht für uns und um 22:00 Uhr falle ich ins Bett.

  • Sao Paulo
  • Sao Paulo
  • Sao Paulo
  • Bei Gil in Curitiba

Gil macht Frühstück und zeigt mir anschließend die Stadt mit seinen unzähligen Parks. Ich bin überrascht als ich die Milch am Frühstückstisch sehe. Tiroler beliefern einen Teil Südbrasiliens mit ihrer Milch. Na wir wissen halt was ma können. :-)) At least landen wir im Restaurant „ Bar Do Alemao“ was so viel heißt wie „Bar zum Deutschen“. Es werden ein paar Bierchen gekippt und später fahren wir noch in die Stadt, wo es bis in den Morgengrauen geht. DANKE GIL für deine Gastfreundschaft!

  • Die beste Milch Brasiliens :-)
  • Park in Curitiba
  • U Boot in der Bar "do alemao" (zum Deutschen)
  • Mit GIL in der Bar "Zum Deutschen"
  • Mit GIL in der Bar "Zum Deutschen"
  • Mit GIL in der Bar "Zum Deutschen"
  • An des Foto kann ich mich nicht mehr erinnern..

Gil kennt via Internet „Sandro“ welcher in „Cascavel“ wohnt, (ca. 500 km von Curitiba) und prompt vermittelt er mir eine Unterkunft. Die GPS Daten werden ins Garmin eingegeben und ich mache mich um 12:30 auf den Weg nach Cascavel. Zu beginn ist das Wetter gut und ich komme an einem LKW Unfall vorbei. Kurz darauf begint es zu regnen bzw. regnet es dann fast ununterbrochen und bei“ Guarapuava“ wird es so heftig dass die Straßen überschwemmt sind und ich nichts mehr sehe. Die nächste Tankstelle wird angefahren und ich warte etwa eine Stunde bis es nachlässt. Etwas später hört der Regen auf und ich kann wieder mit Tempo 110 weiterfahren. Um ca. 20:00 Uhr erreiche ich Cascavel, leider habe ich vergessen die Hausnummer von Sandro aufzuschreiben. In der angrenzenden Bäckerei frage ich nach und es ist genau das Haus daneben. Ich werde herzlich empfangen und Sandro zeigt mir meine Unterkunft. Ein eigenes Zimmer mit Bad und WC der volle Luxus! Am Abend treffen wir seine Schwester und seinen Schwager mit den Kindern in einer Pizzaria. Sandro hat auch eine italienisches Restaurant und ist nebenbei noch als Rechtsanwalt tätig.

Der link zum Video an der Tankstelle: http://youtu.be/K0UZR5qfW4s

  • Extremer Regen am Weg zu Sandro
  • Mein "Domizil" mit eigenem Bad usw..

Sandro und ich gehen in die Bäckerei um zu frühstücken. Anschließend wasche ich meine Wäsche und überspiele die Videos und Fotos der letzten Tage auf die Festplatte. Wir machen eine Runde durch die Stadt und Sandro zeigt mir die Sehenswürdigkeiten. Am Abend wird natürlich gegrillt!! Logisch ! Und zu Abschluss bekomme ich ein T –Shirt des Motorradclubs. „Die Schlangen des Asphalts“ ;-) Sandro Vielen Dank für alles aber wir sehen uns bald wieder und dann lass dich bitte einmal einladen !!

  • In Cascavel
  • Alle Flaggen der brasilianischen "Estados"
  • MIt den dazugehörigen Steinen
  • Sandro und ich beim herrichten für den Grillabend
  • Lecker...
  • Feierliche Übergabe des T-Shirt`s
  • Bei Sandro Zuhause

Ich packe alles zusammen und fahre mit Sandro noch zum BMW Händler um Fotos zu machen. Ich werde auch noch gefragt ob ich meinen Vortrag der letzten Reise beim Händler machen möchte. Danach werde ich noch von Sandro (wie immer) zum Mittagessen in seinem eigenen Restaurant eingeladen. Ich kann mir Zeit lassen denn nach Foz Iguacu sind es nur 140 km zu fahren. In Foz angekommen suche ich einen Bekannten von Sandro, der ist leider nicht zuhause. Ich habe noch die Nummer von Rodolfo einem Freund Sandros. Er kann mich leider nicht aufnehmen da er in einem Appartement wohnt. Ich quartiere mich in einem Hostel ein und schlafe in einem Raum mit 8 anderen Leuten. (Stockbetten)

  • Mit Sandro und einem Freund beim BMW Händler
  • Der Chef von BMW Cascavel
  • Sandros Restaurant
  • Sandros Restaurant
  • Sandros Restaurant
  • Sandros Restaurant
  • Sandros Restaurant
  • Abschied von Sandro mit Familie
  • Es ist noch weit....

Ich packe alles zusammen und fahre zu den Wasserfällen. Beim Parkplatz treffe ich „Guilerme“ und wir beschließen gemeinsam den Vormittag zu verbringen. (Eintritt: 25 Euro) Nach einem Kaffee mache ich mich auf den Weg die Grenze nach Argentinien zu überqueren. Ich treffe einige Brasilianer und ich werde mich nach meiner Reise gefragt. Ich bin überrascht Brasilien zu verlassen ist einfach das habe ich schon gewusst aber auf der argentinischen Seite dauert es ebenfalls nur eine halbe Stunde. Perfekt! In Puerto Iguacu suche ich einen Campingplatz und übernachte dort.

Weiter geht’s im Argentinien Bericht.

  • Hostel in Foz di Iguacu
  • Iguacu Fälle von der brasilianischen Seite aus gesehen
  • Wasserfälle in Iguacu
  • Brasilien - Argentinien
  • Grenzübergang bei Foz do Iguacu nach Argentinien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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In meinem Leben hat sich alles hauptsächlich um Arbeit gedreht und ich hatte nie den Mut zu einer großen Veränderung...

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