Mittwoch, November 22, 2017
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Adiós Tierra del Fuego es geht es wieder Nordwärts !

Nach den Königspinguinen auf Feuerland wieder der Routa National 40 entlang !

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002"Das Motoradtreffen in „Los Antiguas“, „San Carlos de Bariloche“, und die „Siete Lagos „”
"Der Atemberaubende „Vulcano Lanin“ kurz vor der chilenischen Grenze"



Königspinguine gibt es nur in der Antarktis und in Feuerland. Nach der Grenze geht es 40 km auf gutem Schotter nach „Onaisin“ das dürfte aber nur die Weggabelung sein. Laut Informationen sollen sich die Pinguine nochmals 15 km in südlicher Richtung befinden. Das Land ist privat und man muss Eintritt bezahlen, dafür kommt man auf ca. 20 – 30 Meter heran. Da Feuerland eine Insel ist gibt es zwei Fähren, eine nach bzw. von Punta Arenas mit der ich schon übergesetzt bin und eine nördlich. Ich entscheide mich die Fähre von „Puerto Espora“ nach „Kimiri Aike“ zu nehmen da diese erstens billiger ist und zweitens ich nicht den gleichen Weg nochmals fahren möchte. .

Nach 20 Minuten erreiche ich das Festland, ich bin erstaunt da hier der Wind bedeutend stärker ist als in Ushuaia, Flocke ist kaum zu halten, ich komme daher wie ein Segelboot mit extremer „Krängung“. Am Grenzübergang nach Argentinien sind sehr viele Leute und es dauert ca. 1,5 Stunden bis ich alle Formalitäten erledigt habe. In Rio Gallegos“ suche ich einen Campingplatz und werde rasch fündig, der Wind bläst so stark dass ich Probleme habe das Zelt aufzustellen.

  • Königspinguine in Feuerland
  • Königspinguine in Feuerland
  • Fähre nach "Kimiri Aike"

Bea und Helle sind auch auf dem Weg nach „Gobernador Gregoris“ dort gibt es einen „Camping Muncipale“ einen kostenlosen Campingplatz mit heißen Duschen, 400 km sind zurückzulegen und ich komme am späteren Nachmittag an. In Rio Gallegos fahre ich auf eine Tankstelle und möchte mir vorne mehr Luft reinpumpen. Der Aufsatz geht so streng auf das Ventil drauf, das ich mir das Ventil abreiße. Nicht nur das sondern bei Flocke ist der Sensor der auf der Felge sitzt mitgekoppelt. Shit verdammt ich baue das Vorderrad aus und gleich ist auch schon ein einheimischer da der mich zum nächsten Reifenhändler bringt. Ich verstaue noch meine Sachen auf der Tankstelle und lasse alles zurück was soll ich machen ich bin alleine. Zurück auf der Tankstelle nehme ich das Vorderrad und laufe durch die halbe Stadt um eine „Gomeria“ (Werkstatt die Reifen montieren, flicken etc..) zu finden. Ich muss den Reifen mit Montiereissen eigenhändig von der Felge lösen, eine Maschine gibt es nicht. Nach etwa 2 Stunden bin ich fertig und gehe zurück zur Tankstelle und montiere das Vorderrad. Unterwegs sehe ich ein Gürteltier die Straße überqueren, ich halte an kann es aber nicht mehr sehen es ist zu gut getarnt. Dafür bekomme ich die Gelegenheit große Wasservögel zu fotografieren, sie sind sehr scheu und fliegen rasch davon. Etwa nach einer Stunde als ich fast alles aufgebaut habe kommen Bea und Helle in Begleitung von Ewald an.

  • Grosse Wasservögel
  • Camp in Gobernador Gregoris

Am Abend treffen zwei Motorradfahrer ein. Wir unterhalten uns mit Ihnen und stellen gleich fest dass die beiden in Argentinien leben aber Schweizer sind. Sie erzählen uns von einem Motorradtreffen in „Los Antiguas“ welches an diesem Wochenende stattfindet. Wir entscheiden uns Morgen das Treffen zu besuchen.

Es regnet wieder und am späteren Nachmittag hört es auf. Bis „Los Antiguas“ sind es ca. 400 km. Wir brechen um 16:00 Uhr auf und je weiter wir nach Norden kommen desto besser wird das Wetter. Um 21:00 Uhr sind wir in „Los Antiguas“ es ist schon Dunkel. Das Motorradtreffen findet auf einem Feld statt, geschätzte 30 Bikes sind da. Vorwiegend „Chopper“ die Leute staunen nicht schlecht als wir eintreffen. Sofort werden wir begrüßt, und bekommen auch gleich schon ein Bier in die Hand gedrückt. Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben geht`s richtig zur Sache. „Fernet mit einem Schuss Cola“ im halb Liter Becher wird getrunken und Bea geht nach dem zweiten Becher schlafen. Helle und ich feiern noch bis nach Mitternacht mit den Jungs. Der Wein wird aus „Lederflaschen getrunken, bzw. muss man die Flasche zuerst aufblasen, vom Mund weghalten und aufpassen dass man den Strahl direkt in den Mund bekommt.

  • Lecker :-))
  • Freundliche Motorrad Gang

 Heute ist der Tag gekommen wo ich mich von „Bea und Helle“ verabschiede. Die beiden bleiben noch in Perito Moreno und fahren dann nach Westen mit Ziel „Buenos Aires“. „San Carlos de Bariloche“ ist meine heutige Destination. Es wird wieder gebirgiger und ich lasse die „Pampa“ hinter mir. Die Temperaturen mäßigen sich und zu Mittag ist es schön warm bei gefühlten 24 Grad. In „Bariloche“ angekommen, bin ich sehr enttäuscht. Überall liegt der Müll herum und es ist alles dreckig bzw. in einem heruntergekommenen Zustand. Ich kaufe rasch Lebensmittel und Zigaretten ein und fahre weiter zu den „Siete Lagos“. (Sieben Seen) Der erste See bietet eine Möglichkeit zum campen und ich schlage mein Zelt auf.

  • Die berühmte "Routa 40"
  • Der nächste Morgen einfach Wunderschön
  • Der Vulkan "Lanin"
  • Der Grenzübergang

Bei superschönem Wetter fahre ich die Strecke der „Sete Lagos“ hinauf bis zur Chilenischen Grenze. Es bietet sich ein wunderschöner Ausblick, und zuletzt erhebt sich vor der Grenze noch der „Vulkan Lanin“ in seiner vollen Pracht. An der Grenze werden wieder meiner Koffer nach Obst und Gemüse durchsucht, und ich kreuze bei dem Einreiseformular an dass ich nichts bei mir habe. Der Grenzbeamte findet ein paar Knoblauchzehen und ich denke mir jetzt bekommst du eine Strafe. Als ich Ihn frage ob ich denn keinen Knoblauch mitnehmen dürfe verneint er und geht. Wegen den 4 Stangen Zigaretten sagt er gar nichts, Zigaretten sind in Argentinien wesentlich billiger als in Chile. Nach der Grenze warte ich 1,5 Stunden an einer Baustelle, es wird gesprengt. Ich verliere sehr viel Zeit, aber ich habe ja keinen „Stress“ außer dass ich am Sontag dem 01.03. in Santiago sein muss, denn da kommt Carmen an. In Pucon gehe ich einkaufen und als ich mich auf den Weg mache, kommt ein Motorrad angerast, es ist John. Wir quatschen ein wenig und ich entscheide mich gemeinsam mit Ihm zu seinem Platz zu fahren.

Adios Tierra del Fuego Es geht es wieder Nordwaerts ! Adios Tierra del Fuego Es geht es wieder Nordwaerts !

Weiter gehts im nächsten Chile Bericht....

 

 

 

 

"Die Welt ist ein Buch...

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“
In meinem Leben hat sich alles hauptsächlich um Arbeit gedreht und ich hatte nie den Mut zu einer großen Veränderung...

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