Dienstag, Dezember 12, 2017
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Die extreme Hitze im Norden, und die Andenüberquerung!

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002Meine "Krankenaufenthalte" in Catamarca und Mendoza
Die Thermalquellen von Fiambala, und der gute Wein in Mendoza!

Ich fahre früh ab und suche in „Possadas“ einen Campingplatz, vergebens es gibt drei aber auf allen darf nicht gecampt werden. Es begegnen mir immer wieder Motorradfahrer aus Brasilien die im Norden Argentiniens eine Runde drehen. Sie sind ganz neugierig auf meine letzte Reise.

Bei meiner Weiterfahrt sehe ich in einen Motorradfahrer der wahrscheinlich das gleiche Problem wie ich hat. Es ist „Rico“ ein Brasilianer ich bleib stehen und rede ihn an. Wir beschließen gemeinsam einen Campingplatz zu finden. In „Ituzaingo“ finden wir spät aber doch einen „Camping Municipal“ also einen „städtischen Campingplatz“. Für 9 Euros dürfen wir übernachten. Wir stellen unsere Zelte auf und fahren in die Stadt um uns ein Bierchen zu genehmigen. Leider verliere ich eine Flasche Wein die wir eingekauft haben, sie zerschellt auf der Straße…kurzerhand wird eine neue gekauft J Die Argentinier sind sehr neugierig und es werden von Flocke wieder einmal Fotos gemacht.

  • Motorradfahrer aus Brasilien
  • Rico aus Rio de Janeiro

Wir fahren Früh ab und es ist brennend heiß, und extrem schwül. Ich komme fast nicht in meine Handschuhe hinein. Ricos 250 er fällt um und der Kupplungshebel bricht ab. Er kann schwierig aber doch mit dem 2. Gang fahren und wir suchen in der Stadt nach einem Hebel. Vergebens, nach etwas Arbeit am Schleifbock kann der neue Hebel provisorisch eingebaut werden. Um 09:00 Uhr hat es bereits 36 Grad, aber es soll noch schlimmer kommen. Bei fast jeder Tankstelle wird Wasser bzw. Flüssigkeit getrunken. Wir treffen sehr viele Brasilianer mit den neuesten Motorädern. (Fast alles BMW`s) Wieder werden unzählige Fragen gestellt und ebenso viele Fotos geschossen. Etwas südlich von Corrientes finden wir einen optimalen Platz direkt neben einem Fluss, wo auch gefischt wird. Mit einem Nachteil, wir werden regelrecht von den Moskitos zerstochen. Mein „Off Spray“ hilft da fast nichts mehr. Wir unterhalten uns und ich entscheide mich doch für die „Südlichere Route“ Rico möchte zur „Atacama Wüste“. Ich bin etwas in Verzug da es in Feuerland schon kühl ist. Die „Atacama Wüste“ mache ich beim retour fahren.

  • Abgebrochener Bremshebel von Ricos Maschine
  • Im Camp..
  • Die Moskitos mögen europäisches Blut :-((
  • Wir trennen uns..

In „Avia Teray“ kurz nach Roque Saenz Pena trennen wir uns und Rico fährt die Routa Nacional Nr. 81 Richtung „Salta“ ich fahre südwestlich die Routa Nacional Nr.89 nach „Santiage del Estero“. Es ist wieder brechend heiß und das Thermometer klettert bis auf 47 Grad, ich bin total am Ende und muss alle 30-40 KM stehen bleiben um zu trinken. Es geht der Wind aber der ist so heiß es ist als ob dir jemand mit dem Föhn ins Gesicht bläst. Das Wasser ist im nu kochend heiß und an den Tankstellen wissen sie was dafür zu verlangen ist. ( Halber Liter € 1,5.-) In „Santiage del Estero“ angekommen habe ich die heißesten 600 Km hinter mir die ich je gefahren bin. Da derzeit die Dakar Rallye sich ganz in meiner Nähe befindet ein Auszug aus den Nachrichten:

Der polnische Motorradfahrer Michal Hernik ist bei der Rallye Dakar aufgrund der extremen klimatischen Bedingungen gestorben. Die Todesursache war eine Dehydration, befand die Autopsie des an der Strecke der dritten Rallye-Etappe in Westargentinien leblos aufgefundenen Piloten. Dies berichtete das Nachrichtenportal "Infobae" nach Angaben der Rallye-Veranstalter.

Ich finde einen Campingplatz und schlage total erschöpft mein Zelt auf. Zu essen brauche ich nichts ich habe heute so viel Wasser getrunken mein Bauch ist voll.

  • Es ging bis 46 Grad ..
  • Einmal ohne elektronik schnick schnack..:-))

Die Nacht war extrem heiß und ich bin aufgewacht da mir meine Schultern wieder sooo weh tun. Außerdem geht ein Sturm und ich stehe auf um alles in Sicherheit zu bringen. Ich versuche wieder einzuschlafen und werde am Morgen durch heftigen Regten geweckt. Ein heftiges Gewitter geht nieder und die Blitze schlagen nicht weit von mir entfernt ein. Ich decke noch schnell Flocke ab und verziehe mich ins Zelt. Mittags lässt der Regen bzw. das Gewitter nach und ich packe alles zusammen und fahre nach „San Fernando del Valle de Catamarca“. Die Temperatur fällt sofort auf 27 Grad ab. Super das erste mal dass ich beim zusammen packen nur ein bisschen schwitze. Es geht wie immer fast nur gerade aus, bis ich die „Sierra de Manchao“ überquere. Das Thermometer fällt auf 18 Grad und mir ist kalt, stehen bleiben möchte ich nicht da der Himmel mit dunklen Wolken behangen ist. Ich nütze die trockene Straße aus und komme ohne Regen an. In der Stadt nehme ich mir ein Zimmer und wasche das Zelt und all die anderen Sachen. In der Stadt suche ich etwa eine Stunde nach Geld am Bankomaten. Es sind fast alle leer. Und ich weiß am Montag bildet sich vor den Bankomaten eine riesen Schlange. Gott sei Dank werde ich fündig und nach einer „grausligen teuren „ Pizza hau ich mich aufs Ohr.

  • 18 Grad in der "Sierra de Manchao"
  • In Südamerika braucht man für alles vieeeel Zeit

Ich konnte die Nacht nicht schlafen und hatte starke Schmerzen in den Schultern, es wird nichts helfen ich muss ins Krankenhaus. Der Inhaber meiner Unterkunft empfiehlt mir den Bus nach „Tucuman“ der nächst größeren Stadt zu nehmen, da es in „San fernando del valle de catamarca“ kein gutes Krankenhaus gibt. Ich entscheide mich Herrn Peisch Michael der Fa. „Confideo“ zu kontaktieren. Herr Peisch hat mich beim Abschluss meiner Auslandsversicherung durch seine Kompetenz überzeug. Nach 10 min habe ich auch schon eine Nachricht wo sich das Krankenhaus befindet. Es ist ein städtisches und es kann mir niemand helfen bzw. möchte ich mir dort auch nicht helfen lassen es ist fürchterlich. Ich treffe eine ältere Dame die mit mir in die Stadt fährt und mich in ein privates Krankenhaus bringt. (Anzumerken dies ist nicht die Schuld von Herrn Peisch das Krankenhaus wurde mir von der Zuständigen Versicherung in Deutschland empfohlen.) Ich warte 6 Stunden bis ich dran komme und bezahle 20 Euros im Voraus. Der Arzt verschreibt mir eine Spritze abzuholen in der Apotheke, Wartezeit 25 min, Kosten 10,- Euro. Danach wieder ins Krankenhaus um die Spritze zu injizieren, Wartezeit 1 Stunde, Kosten 3,50,- Euro. Ich habe den ganzen Tag damit verbracht mir eine Spritze zu geben zu lassen. Keine Diagnose nichts. Ist halt nicht Österreich, es gehört dazu aber ich wünsche es niemanden, bloß hier nichts gröberes haben ist die Devise. Ich hoffe morgen geht es mir besser und ich kann endlich weiterfahren.

  • Öffentliches Krankenhaus "Catamarca"
  • WC Spülung für € 19,-

Bei der Ausfahrt aus Catamarca auf der Bundesstraße trifft mich mit ca. 100 km/h ein Vogel am Helm. Ich bleibe kurz stehen und schau ob die Helmkamera was abbekommen hat. Soweit scheint alles in Ordnung zu sein. Es geht wieder geradeaus und als ich ich nach Norden in Richtung Fiambala abbiege sehe ich große Kakteen soweit das Auge reicht. Die Landschaft ist karg, im Osten die „Sierra de Fiambala“ eine Hügellandschaft und im Westen die Anden, es ist atemberaubend. Die Straße ist gut Asphaltiert und ich durchquere ab und zu Flussbecken es dürfte geregnet haben. Brücken gibt es auf der Straße so gut wie keine die Flussbecken müssen so durchquert werden. In Fiambala angekommen fahre ich durch eine Senke die mit Sand gefüllt ist. Hier fließt ebenfalls ein Fluss durch, es wird aber an einer Brücke gebaut. Die Thermalquellen von Fiambala sind bei einheimischen sehr beliebt. Es geht 14 km in die Berge die Straße ist nach ca. 150 Meter teilweise asphaltiert. Am Campingplatz angekommen sehe ich schon die Becken wie sich aber herausstellt sind die Quellen nochmals ca. 800 Meter weiter oben. Es ist der beste Campingplatz bis jetzt einfach perfekt. Ich komme auch gleich mit Antonio und seiner Gesellschaft ins Gespräch, gerademal die Sachen heruntergetragen trinken wir auch schon ein Gläschen Wein. Leider fahren die vier heute schon ab denn wir haben es sehr lustig, mein spanisch wird von Tag zu Tag besser. Am Abend muss ich im WC mein Essen zubereiten der Wind ist zu stark. Um 22:00 Uhr fahre ich zu den Quellen und lege mich in das 38 Grad warme Wasser ein Stunde hinein.

  • Kakteenlandschaft in der Sierra de Fiambala
  • Die "Sierra de Fiambala"
  • Camp in Fiambala

Leider halte ich meine geplante Abfahrzeit nicht ein und verschlafe um eine halbe Stunde. Das Wetter ist nicht gut aber es regnet nicht, ich sehe von oben einen Wüstensturm der Sand wird aufgewirbelt und es ist trüb. An der Senke angekommen trau ich meinen Augen nicht. Es muss unten im Tal doch in der Nacht geregnet haben der Fluss ist einen Meter hoch, und mit Schlamm „gefüllt“. Scheiße da komm ich nie durch, und wenn dann schau ich aus wie die Sau. Flocke wird abgestellt und ich wate durch den Fluss zu den Männern die die Brücke bauen. Der Chef hilft mir, und es muss alles was auf Flocke drauf ist runter. Flocke kommt in die Baggerschaufel und ich stehe dahinter damit das Motorrad nicht in den Fluss fäll. Das ganze dauert ca. 1,5 Stunden und ich bin zu spät um den Pass zu überqueren. An der Tankstelle trinke ich einen Kaffee und die Jungs an der Theke raten mir ab alleine über den Pass zu fahren, es hat wahrscheinlich oben auch sehr viel geregnet. Bis Copiapo sind es 550 Kilometer davon in etwa 200km unbefestigte Straße. Ich entscheide mich für die Südroute den Pass überquere ich wenn nicht heute dann halt beim retourfahren. Ich fahre retour und biege bei „Aimogasta“ nach „Rioja“ ab. Mein Ziel: „San Augustin de Valle Fertil“ dort soll es einen Campingplatz direkt am Fluss geben. Es geht durch ein kleines Tal und plötzlich als ich fast draußen bin öffnet sich die Landschaft und ich sehe nur mehr „Pampa“, unglaublich. Mein rechter Seitenspiegel ist nicht mehr fest genug (durch das aufhängen des Helmes) und verstellt sich immer. In Rioja sehe ich hinter mir schon eine dicke Regenwand aufkommen, ich gebe Gas und fahre dem Regen davon. Es wird wieder schöner und die Straße ist extrem „Hügelig“ hier ist das gleiche wie in Fiambala die Flussbecken müssen durchfahren werden es gibt keine Brücken. In einer Kurve mache ich halt und schaue mir das kleine Häuschen mit einer Art Madonnenstatue drinnen an. Rundherum liegen hunderte Flaschen gefüllt mit Wasser. Wie mir die Betreiberin des Campingplatzes erklärt beten die Menschen davor und legen dann eine Flasche mit Wasser hin um Gesund zu bleiben, keinen Unfall zu haben usw. Der Campingplatz ist super und die Betreiber sind ein junges Paar und sehr freundlich.

  • Wüstensturm in Fiambala
  • "Externe Hilfe"
  • Hier gibt es keine Brücken
  • Gefüllte Wasserflaschen aus PVC..
  • ..vor dem "Madonna Häuschen"
  • Die Campinhaber

Heute habe ich die Koffer repariert bzw. einiges verändert, die Stiefel und meine lange Hose wurden gewaschen. Außerdem habe ich mein Zelt verstellt und gewaschen da mir die Vögel in der Nacht das ganze Zelt angesch….en haben. Mein aufgehängtes Gewand ist auch voller Vogelkot. Am Nachmittag als ich vom Einkaufen komme werde ich von meinen Nachbarn gleich zum Grillen eingeladen.

  • Die Grillparty am Abend mit meinen "Nachbarn"

Heute geht es weiter nach Mendoza einer etwas größeren Stadt. Durch die extrem karge Landschaft geht es auf gutem Asphalt flott weiter. Ich bin etwas verwundert als ich die Markierungen des Wasserstandes auf der Straße sehe, also wenn`s regnet dann richtig denke ich mir, erinnert mich etwas an Australien. Ich fahre zum Campingplatz und habe Probleme das Zelt aufzustellen, da ich wieder extreme Schmerzen habe. Ich schaue im Internet nach und finde ein österreichisches Konsulat in Mendoza. Das Konsulat wird angeschrieben und prompt erhalte ich vom Konsul eine Rückantwort es sei besser das Wochenende abzuwarten da es am Montag bessere Ärzte gibt, bzw. er einen persönlich kennt.

  • Sierra de Valle Fertil
  • Wasserstandsanzeige
  • Ausgetrockneter Boden (zwischen San Juan und Mendoza)

Ich fahre zum Konsulat und der Herr Konsul (Herr Kahr-Weissenbrunner) wartet bereits auf mich. Super er hat bereits einen Termin beim Arzt für 10:00 Uhr. Die Klinik schaut super aus alles gepflegt und wie neu ich fühle mich weitaus besser als in Catamarca. Und das gute wir warten etwa 20 Minuten bis wir dran kommen. Der Arzt untersucht mich und stellt fest dass es eine Verkühlung ist bzw. vom Motorradfahren kommt. Ich solle die Hände beim Fahren enger am Körper lassen das entlastet die Muskeln. Er stellt anhand der Rechnung auch fest dass mir in Catamarca Kortison gespritzt wurde. Mir werden Tabletten verschrieben und eine „Physiotherapie. Die Tochter des Konsuls ist selbständige Physiotherapeutin und Herr Kahr-Weissenbrunner kontaktiert sie. Super ich kann bereits am Nachmittag kommen. Um 16:00 Uhr habe ich die erste Sitzung und am Abend geht es mir schon deutlich besser. Es werden 5 Sitzungen vereinbart. Ich muss also bis Freitag in Mendoza bleiben, besser so denn es hilft nichts wenn ich jetzt gleich weiterfahre.

  • Der Österreichische Konsul in Mendoza Herr Kahr-Weissenbrunner
  • Kristel und ihre Praxis
  • :-)))
  • Mendoza
  • Mendoza

Gestern als ich vom Einkaufen zurückkomme traue ich meinen Augen nicht. Es steht ein Zelt direkt neben meinem, ein kleines Moped mit einer Nummerntafel aus Uruguay. Hmm es ist soo viel Platz und der stellt sein Zelt direkt neben meinem auf. Doch plötzlich erinnere ich mich vor 2 Tagen habe ich mich mit einem aus Uruguay unterhalten er stand etwas weiter weg. Der muss es sein und da kommt er auch schon daher. Wir grillen am Abend und unterhalten uns auf portugiesisch.

  • "Vaca" aus Uruguay

Nachdem ich am Morgen noch einen „Mate Tee“ von „Vaca“ probiert habe fahre ich in die Stadt und sitze in einem Kaffee um meinen Brasilien Bericht einzustellen, da am Campingplatz die Verbindung sehr schlecht ist. Ich war ganz erstaunt wie „Vaca“ mnit seiner 125 er eine Rundreise macht. Seine Beine schütz er mit einer Decke, und als „Tankrucksack „hatt er einen normalen Rucksack. Um 16:00 Uhr wieder Physiotherapie! Danach besichtige ich die Weinberge von Mendoza. Am Abend koche ich mir faschiertes (ist übriggeblieben von gestern) mit Kartoffeln.

  • Mei erster "Mate Tee" seit langem
  • 1100 km liegen noch vor ihm..
  • Weinanbau in Mendoza
  • Lecker..

Heute ist Waschtag, das Zelt und Gewand wird gewaschen. Wie immer ist Flocke die Sensation, es werden unzählige Fotos gemacht auch mit mir, ich bin ja der „motociclista“. :-) Heute habe ich auch Antwort von meiner Anfrage bei Couchsurfing für Santiago de Chile erhalten super ich habe von Samstag bis Montag einen Platz. Perfekt! Um 16:00 uhr war ich wieder bei der Physiotherapie bei „Kristel“. Am Abend claro wieder ein Grill mit den „3 Banditos“ drei Jungs aus Buenos Aires. :-) Sie sind schlicht ausgestattet und bzw. haben keine Teller und kein Schneidbrett. Kein Problem ich hab ja (fast) alles.

  • Grosser Waschtag
  • In Mendoza
  • Die "Drei Banditos"

Heute war ich in der Stadt und habe Fotos vom „Plaza de Indepencia“ gemacht, und mit der Helmkamera gefilmt. Mendoza ist eine schöne saubere Stadt mit viel Grün. Bäume, Alleen und Parks säumen die Stadt. Um 16:00 Uhr habe ich die letzte Physiotherapie bei Kristel. Herr Kahr-Weissenbrunner kommt auch noch vorbei, mit seiner Gold Wing Baujahr 1980 ! Ein tolles Gefährt, 4 Zylinder Boxermotor und Kardanantrieb!! Wir verabschieden uns noch voneinander und ich möchte mich nochmals auf diesem Weg für die Unterstützung bei Herrn Kahr-Weissenbrunner und seiner Tochter Kristel herzlich bedanken. Morgen geht’s nach Chile!

  • Die Honda Gold Wing von Herrn Kahr-Weissenbrunner
  • Die Honda Gold Wing von Herrn Kahr-Weissenbrunner
  • Die Honda Gold Wing von Herrn Kahr-Weissenbrunner
  • Die Honda Gold Wing von Herrn Kahr-Weissenbrunner
  • Plaza de Indepencia Mendoza
  • Plaza de Indepencia Mendoza

Um 08:30 fahre ich ab. Ich nehme die Routa National 7 in Richtung „Uspallata“. Beim rausfahren aus Cacheuta sehe ich schon die Mächtigen Gipfel der Anden. Manche sind mit Schnee bedeckt. Es geht noch ca. 85 km Bergauf nach „Las Cuevas“ bzw. dem „Paso Internacional Los Libertadores.

Dort oben auf 3175 Meter wird es schon etwas kühler, aber immer noch angenehm. Links und rechts von mir erheben sich die mächtigen Berge mit ihren zerklüfteten Felswänden, ich bin beindruckt und das ganze bei Kaiserwetter. Einfach nur genial. Ich fahre und fahre und komm aus dem Staunen nicht mehr raus, ich komme zu einem langen Tunne lund fahre durch. Aus dem Tunnel raus sehe ich ein Schild mit der Aufschrift „Bienvenido a la Republica de Chile“. Shit denke ich mir ich habe die argentinische Seite bereits passiert. Ich drehe um und fahre 20 km wieder hinunter bis ich das Gebäude finde. Eine Autoschlange wartet auf die Abfertigung, ich stelle mich an. Es werden wieder Fotos geschossen und ich bekomme sogar Zigaretten geschenkt. Als ich nach 2,5 Stunden endlich drankomme, erklärt mir der Grenzbeamte dass hier die Ausreise aus Chile bzw. die Einreise nach Argentinien abgewickelt wird. Verdammt ich sollte nach dem Tunnel noch 4 km weiterfahren denn dort befindet sich die Ausreise Argentinien bzw. Einreise Chile. Also nützt nichts ich fahre wieder durch den Tunnel und an dem Grenzposten angekommen sehe ich schon wieder eine Autoschlange. Nach weiteren 2 Stunden warten habe ich es endlich geschafft. Ich muss noch einen Koffer öffnen da man nach Chile kein Obst und Gemüse einführen darf. Der Grenzbeamte fragt mich ob ich was mithabe und ich verneine. Also ein Koffer muss aufgemacht werden und ich weiß ich habe noch 3 Zwiebel und Knoblauch in einem Koffer. Ich öffne den anderen und darf Weiterfahren. Uff Glück gehabt…

  • "Laguna del Diamante"
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • Der "falsche"..
  • ..und der "richtige" Grenzübergang
  • El Paso internacional Los Libertadores
  • Auf der chilenischen Seite

Weiter gehts im Chile Bericht :-)

 

 

 

 

 

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In meinem Leben hat sich alles hauptsächlich um Arbeit gedreht und ich hatte nie den Mut zu einer großen Veränderung...

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