Dienstag, Dezember 12, 2017
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"Terra del Fuego" (Feuerland) das Ende der Welt !

Das Ende der "Routa National 3" im "Parque Terra del Fuego"

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002"Der heftige Wind auf dem Weg nach "Ushuaia" der südlichsten Stadt der Welt”
"Schneefall am "Paso Garibaldi"

Nach Süden führt die Schotter Straße im Nationalpark, und es sind ca. 70 km bis wir wieder Asphalt unter den Rädern haben. Am Nachmittag erreichen wir „Punta Arenas“ und nehmen uns dort ein Zimmer. Ich tausche mit George noch alle Bilder und Videos aus, und am Abend lade ich ihm zum Essen ein. Nach einem „Abschlusswhiskey“ gehen wir schlafen.

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George bricht bei Regen in Richtung Hafen auf und ich bleibe noch liegen. Um 10:00Uhr fahre ich 20 km nach Norden und treffe „Bea und Helle“ auf einem Platz mit Ausblick auf die „Magellanstrasse“. Sie sind schon eine Woche hier, und ich schlage mein Zelt neben Ihnen auf. Bea und Helle haben Carmen und Ich 2012 Sylvester in Australien kenngelernt. Wir quatschen bis tief in die Nacht und trinken das ein oder andere Gläschen. Ich bzw. wir bleiben noch bis Dienstag hier und nehmen dann die Fähre nach Porvenir. Es geht weiter 140 km offroad bis zur Grenze nach San Sebastian.

  • Mein letzter Whiskey mit George in Punta Arenas
  • Blick auf die Megellanstrasse 20 km nördlich von Punta Arenas
  • "Bea und Helle"
  • Auf der Fähre nach "Porvenir"

In „Rio Grande“ machen wir an einer Tankstelle halt und trinken einen Kaffee. Helle bemerkt dass ich Öl am Hinterreifen habe, ich schaue nach und tatsächlich sind einige Ölspritzer am Reifen. Es wird Kardan Öl sein, wir fahren weiter und Bea entdeckt kurz vor „ Estancia Viamonte“ einen Lagerplatz. Wir stellen die Zelte auf und ich schaue sofort nach woher der Ölverlust kommt. Nachdem ich alles gereinigt habe stellen wir fest es müsste der „Innere Simmering“ undicht sein. Öl ist noch genug drinnen und so wird alles wieder montiert sollte es die Ursache sein können wir so wie so nichts machen.

  • Lagerplatz bei "Estancia Viamonte"

Meine Schultern machen mir wieder zu schaffen und beim Zeltabbauen merke ich schon es tut weh. Bea hat mir gestern ihre Wärmflasche geliehen in der Hoffnung dass es mir dann wieder besser geht. Nichts desto trotz brechen wir nach Ushuaia auf. Das Wetter schlägt sehr oft um und der Wind bläßt uns wieder einmal um die Ohren. Nach einigen Kilometern beginnt es zu regnen und wir bleiben stehen und ziehen uns unsere Regenanzüge an. Da Thermometer zeigt „heiße“ 5 Grad an. Kurz nach dem Garibaldi-Pass bleiben wir trotz des schlechten Wetters stehen, da wir einen Schatz bergen wollen.

Ja, richtig gehört, einen Schatz. Einen GPS-Schatz um genau zu sein. Befreundete Motorradreisende (Panny & Simone, www.krad-vagabunden.de) hatten den Schatz vor 3 ½ Jahren hier vergraben und die Koordinaten online gestellt.

Eigentlich sollten die nachfolgenden Reisenden den Schatz bergen und ihn gegen neue Dinge tauschen, die sie für die wiederum nachfolgenden Reisenden neu vergraben.

Leider können wir trotz der GPS-Koordinaten sowie einer detaillierten Foto-Beschreibung von Panny keinen Schatz finden. Anscheinend hat irgendjemand den Schatz gehoben und keinen neuen Schatz mehr hinterlegt. Wie schade! :-(

Wir finden die Idee aber klasse und so wollen wir den GPS-Schatz neu beleben. Hier also die „Spielregeln“:

Wir haben zwei Dinge in unseren „Schatz“ gepackt, die man sich nehmen kann und im Austausch etwas Neues hinterlässt. Zusätzlich haben wir noch eine Sache hinein gelegt, von der man sich so viel nehmen kann wie man braucht, den Rest sollte man aber bitte für andere Reisende dort lassen, die sich dann ebenfalls bedienen können.

Zusätzlich haben wir einen kleinen Brief zusammen mit dem Schatz vergraben, der nochmals alles genau erklärt.Da sich an der Stelle auf Grund von Straßenbauarbeiten auch optisch alles ein wenig verändert hat, mussten wir den Schatz in einigen Metern Entfernung von seiner ursprünglichen Stelle vergraben.

Hier die neue Wegbeschreibung:

Wenn ihr von Norden her über den Garibaldi-Pass kommt, führt etwa 100 m nach dem Aussichtspunkt eine steile Schotterpiste etwa 50 m den Berg hinauf. Oben auf der Ebene angekommen lauft ihr ca. 30 m weiter den Weg entlang, bis ihr linker Hand durch die Bäume hindurch auf die Straße hinunter schauen könnt. Dort links am Rand des Weges weiter in Richtung Abhang gehen. Wenn ihr direkt an der Kante zum Abhang steht, findet ihr links von euch ein paar Sträucher, eine große Wurzel und einige Steinplatten. Unter diesen haben wir den neuen GPS-Schatz vergraben.

Die Koordinaten lauten: S 44°41.413‘ W 67°50.666‘

Die Straße windet sich wieder in das Tal hinunter und bei etwas Regen erreichen wir am Abend Ushuaia. Bei der Stadteinfahrt schießen wir noch ein paar Erinnerungsbilder. An der Tourist Info angekommen werden wir von Reisenden über unsere Reise befragt und nachdem von uns Fotos geschossen wurden, können wir uns endlich aufmachen und uns eine Unterkunft suchen. Die ersten beiden Hostels haben keine gute Parkmöglichkeit, beim dritten bleien wir dann es ist für uns perfekt. Am Abend machen wir uns dann noch eine leckere Pizza!

  • Zum "Garibaldi Pass"
  • Der "Schatz" am Garibaldi Pass
  • Ankunft in "Ushuaia"
  • Unser "Hostal" in Ushuaia
  • Perfekt gemacht Bea :-))

Terra del Fuego (Feuerland) Feber 2015 Terra del Fuego (Feuerland) Feber 2015

 

Ich fahre in die Stadt und mache ein paar Bilder von der berühmten „Ushuaia Fin del Mundo“ Tafel. Vom Flughafen aus mache ich noch Bilder von der Stadt bevor ich in den Nationalpark „Terra del Fuego“ fahre. Hier gibt es weitere Tafel die das offizielle Ende der „Routa National 3“ bestätigt. Hier ist es zu Ende mit „Strassen“ das letzte Stück in etwa 20km ist nicht geteert. Ich habe Glück das Wetter spielt mit was hier nicht selbstverständlich ist. Zurück in Ushuaia fahre ich noch zur „Tourist Information“ und lass mir einen Stempel von Ushuaia in den Pass drücken. Am Abend gehen wir einkaufen und wie ich schon im vorherigen Argentinien Bericht geschrieben habe hier brauchst du vieeeel Zeit, und nix vergessen beim Einkaufen denn dann….fängt das Ganze von vorn an.

  • "Am Ende der Welt"
  • "Ushuaia"
  • Die letzten Meter der "Routa National 3"
  • Geschafft
  • Nationalpark "Terra del Fuego"
  • Nationalpark "Terra del Fuego"
  • Der tägliche Wahnsinn

Bea und Helle fahren heute nach Punta Arenas, ich bleibe noch hier. Fotos werden sortiert und Berichte auf die Webseite eingestellt.

Als ich aufstehe trau ich meinen Augen nicht. Es hat geschneit, die Berge sind schneebedeckt und es ist eisig kalt. Natürlich weht der Wind wieder und dadurch ist es noch kälter. Horst meine Ente kann endlich seinen „Schlafsack“ gemeinsam mit seinem neuen Freund „Kai Uwe“ testen. :-)  Als ich fertig zur Abfahrt bin beginnt es noch zu regnen. Am „Garibaldi Pass“ liegt Schnee, die Temperatur sinkt auf 2 Grad, und einheimische bleiben stehen um eine Schneeballschlacht zu machen. Mich erinnert dies alles an China aber es nicht so schlimm. Wieder herunten vom Pass dreht das Wetter wie hier so oft und schnell und die Sonne kommt heraus. Ich bekomme jetzt die Landschaft viel besser zu sehen denn als ich nach Ushuaia gekommen bin hat es ebenfalls geregnet. Es ist „hügelig“ und das Licht der Sonne wird in den Flüssen widergespiegelt. Der Wind ist heute so stark dass es mich und Flocke fast von der Straße weht. „Rio Grande etwa 70km von der Grenze entfernt wäre ein guter Platz zum Übernachten denke ich mir, als ich mich in einem „Hostel“ nach den Preisen erkundige entscheide ich mich anders. Ich fahre noch am Meer entlang und sehe Panzer, Kampfflieger, und schwere Geschütze auf der Straße stehen. Das Ganze ist zum Gedenken an den Falklandkrieg bzw. der Soldaten die gefallen sind aufgestellt worden. Tafeln mit Inschriften der Soldaten sind in Stein gemeißelt, und gleich daneben weht im Wind die argentinische Flagge. Fasziniert bleibe ich noch ca. eine halbe Stunde bevor ich mich auf dem Weg zur Grenze mache. Das GPS zeigt an dass es direkt an der Grenze ebenfalls ein Hostel gibt, also nehme ich die 70km in kauf und fahre weiter. Die Landschaft wechselt wieder von „hügelig“ auf „Pampa“ und ich bekomme wieder „Nandus“ zu sehen. An der Grenze angekommen frage ich nach, es gibt aber keine Zimmer. Die nette Frau im angrenzenden „Restaurant“ sagt mir dass es direkt im Grenzposten eine Möglichkeit gibt zu übernachten. Die Beamten zeigen mir das Zimmer, es ist perfekt, warm und sogar mit einer kleinen Kochplatte ausgestattet.

  • ..hier muss man mit allem rechnen..
  • "Horst" und "Kai Uwe" in ihrem Schlafsack ;-))
  • Am "Garibaldi Pass"
  • "Paso Garibaldi"
  • "gefühlte minus 3 Grad"
  • Landschaft vor Rio Grande und wieder schönes Wetter
  • "Rio Grande"
  • "Rio Grande"
  • "Rio Grande"
  • "Rio Grande"
  • Der sinnlose Krieg um die "Falkland Inseln"
  • "Pampa" vor "Rio Grande"
  • Grenzübergang "San Sebastian"
  • "Freundlicher" Argentinischer Grenzbeamter
  • Meine Unterkunft an der Grenze.

"Die Welt ist ein Buch...

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“
In meinem Leben hat sich alles hauptsächlich um Arbeit gedreht und ich hatte nie den Mut zu einer großen Veränderung...

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