Mittwoch, August 23, 2017
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Chile von Santiago nach Süden und die "Carretera Austral"

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002“Bei Traumwetter und angenehmen Temperaturen in den Süden Chiles”
Seen, Schneebedeckte Vulkane, Lagunen, und der erste Teil von Patagonien.

Die Straße Schlängelt sich nach unten, es sind 27 Kehren. Der Wind bläst mir um die Ohren und es kommen mir LKW`s entgegen. Die Berge sind spektakulär und ich bin einfach nur begeistert. In „Los Andes“ hole ich mir Geld am Bankomaten, und fahre weiter nach Santiago de Chile wo ich bereits einen Platz zum Übernachten habe. (Couchsurfing :-) )

Es ist wenig Verkehr in dieser Großen Stadt und gegen 18:30 komme ich an. Monica hat mir per E Mail ihre GPS Daten geschickt und nach etwas suchen finde ich auch das Gebäude. Leider wohnt sie im 21. Stock dem letzten. :-( Wer mich kennt weiß dass ich nicht mit dem Aufzug fahre das heißt zu Fuß erstmal rauf. Wir unterhalten uns ein wenig und plötzlich bekommt Monica Telefon und sagt zu mir es gäbe heute kein Wasser. Ich könnte im Keller duschen da gibt es Wasser, shit nützt alles nichts meine Sachen zusammengepackt gehe ich wieder runter und Dusche. Im 21. Stock angekommen schwitze ich schon wieder wie die S..

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  • Ausblick von 21. Stock auf Santiago de Chile
  • Meine Unterkunft in Santiago de Chile

Bei Traumwetter starte ich los. Weiter geht es der „Panamericana“ entlang nach Süden. Es ist „spürbar“ kälter geworden und heute ziehe ich zum ersten mal die lange Hose und meine Jacke an. Am Morgen hat es gerade mal 15 Grad zu Mittag sind es dann schon wieder 30. IN „Villarica angekommen, schieße ich ein paar Bilder vom „Lago Villarica“. Danach gehe ich einkaufen und unterhalte mich mit dem Campingplatz Betreiber. Er ist sehr lustig und wir blödeln etwas rum. Als er mir sagt er sei Argentinier bin ich nicht verwundert. Die Chilenen sind irgendwie eigenartig entweder mögen sie keine ausländischen, allein reisenden, Männer mit Bart ich weiß es nicht. Es redet niemand mit mir und ich werde nur angeschaut. Ich frage „Luis“ den Argentinier und er sagt mir die Leute hier seine eben „ mucho frio“ was so viel wie „sehr kalt“ bedeutet. Also irre ich mich nicht. Ab heute wird der Schlafsack ausgepackt es ist arschkalt in der Nacht.

  • Panamericana
  • Lago Villarica

Etwas spät fahre ich heute ab. Es ist sehr kalt und das Zelt ist mit Morgentau bedeckt. Hatte gestern mit Luis doch ein Gläschen zu viel. Was ich noch zu den Chilenen hinzufügen muss sie sind die schlechtesten Autofahrer in Südamerika bis jetzt. Rechts blinken links fahren, beim Überholen eines Trucks fahren sie langsam dann wieder schnell usw.. Eigentlich wollte ich bei „Osorno“ abbiegen entscheide mich aber dann doch nach „Puerto Varas „ zu fahren. Ich habe da etwas von einem See und einem Vulkan gehört. Da das Wetter immer noch Traumhaft ist habe ich es nicht bereut. Ich sehe den See und den „Osorno Vulkan“ schneebedeckt, spektakulär. Nahe des „Parce National Vicente Rosales“ schlage ich mein Zelt auf.

  • Osorno Vulkan
  • Lago Llanquihue - Osorno Vulkan
  • Puerto Varas

Bin heute nach Puerto Montt aufgebrochen, am Hafen sehe ich eine KTM stehen. Ich bleibe stehen und frage den jungen Mann ob er gerade mit der Fähre angekommen ist. Es ist ein Franzose (Mathieu) mit seiner Bekanntschaft „Vanja“ aus Santiago. Er hat gerade ein Ticket führ die Fähre nach "Vodudahue" gekauft, ich entscheide mich mit Ihnen zu fahren. Es dauert nicht lange und George aus Maryland kommt angefahren. Wir reden kurz mit George und fahren dann weiter. Nach ca. 1,5 Stunden kommen wir in La Arena an wo wir die erste Fähre nehmen. Auf der Fähre ganz vorne ist auch George, und wir fahren gemeinsam von Puelche offroad ca. 80 km nach Hornopiren. In Hornopiren nehmen wir uns gemeinsam eine „Cabana“.

  • Puerto Montt
  • Parque National Hornopiren
  • Matheu,Vanja und George

Um 12:00 Uhr legt die Fähre von „Hornopiren“ nach „Vodudahue“ ab. Gegen 16:00 Uhr kommen wir an und es geht gleich 10km offroad nach „Fiordo Largo“ wo wir die zweite Fähre (Fahrzeit ca. 2 Stunden) nach Caletta Gonzales nehmen. Nach weiteren 95km offroad erreichen wir um 20:30 Chaiten. Ich koche noch Thunfischnudeln und dann fallen wir erschöpft ins Bett.

  • Die Fähre von Hornopiren nach Vodudahue
  • Auf der Fähre von Hornopiren nach Vodudahue
  • Parque Pumalin
  • Der Kapitän auf der Brücke
  • Die Fähre von Hornopiren nach Vodudahue
  • Chaiten

George und ich trennen uns von Mathieu und Vanja und fahren frühmorgens ab. Nach 250 km offroad kommt wieder Asphalt und nach 480 km in Summe landen wir am Abend in „Coyaique. Die Baustellen machen uns zu schaffen, immer wieder müssen wir warten, und wenn wir fahren dürfen ist es ein Spießrutenlauf. Die Schotter Straßen sind ganz gut in Schuss teilweise haben wir aber tieferen Schotter der mit unserem Gewicht nicht leicht zu fahren ist. Die Landschaft ist schön bzw. um uns herum ist alles grün.

  • Carretera Austral
  • Carretera Austral

31.01.2015 Coyhaique - (Carretera Austral) Baustelle 31.01.2015 Coyhaique - (Carretera Austral) Baustelle

Heutiges Ziel „Puerto Rio Tranquillo“ nach 90 km Asphalt kommen 130 km Schotter. An wunderschönen Seen geht es vorbei, und das Wetter ist Traumhaft schön. Seit ca. 10 Tagen habe ich Wolkenlosen Himmel. In Puerto Rio Tranquillo angekommen nehmen wir gleich ein Boot zu den „Catedral de Marmo“ zu Deutsch „Marmorhöhlen“. Ihren Namen zum Trotz bestehen die Wände dieser Höhle in Patagonien nicht aus Marmor. Die bizarren Farben und Formen entstanden durch die Wellenbewegungen des Gletschersees Lago General Carrera. Die Natur erweist sich hierbei als äußerst geduldiger Künstler. Für diese „Höhlenmalereien“ benötigte sie rund 6.000 Jahre. Die Labyrinthe aus grauen, blauen, rosa- und türkisfarbenen Tunneln und Bögen sind teilweise per Boot befahrbar.

  • Parque Cerro Castillo
  • Parque Cerro Castillo
  • Parque Cerro Castillo
  • Parque Cerro Castillo
  • Parque Cerro Castillo
  • Lago General Carrera
  • Lago General Carrera
  • Catedral de Marmo
  • Catedral de Marmo
  • Hundekopf
  • In Puerto Rio Tranquillo

Die „letzten“ 220 km offroad in Chile liegen vor uns, es geht zur Grenze genauer gesagt nach Chile Chico. Dies ist der schönste Teil der „Carretera Austral“ es geht bergauf bergab auf Schotter und engen Kurven. Unterhalb liegt der „Lago General Carretera“ wie er auf der chilenischen Seite heißt. Der See erstrahlt in türkisen Wasser, und als wir höher fahren sehen wir unbeschreiblich schöne Lagunen. Einfach eine fantastisches Naturerlebnis. In Chile Chico angekommen ist die „Carretera Austral“ fertig. Die Grenze zu Argentinien wird in 15 min mit allen aus bzw. Einreiseformalitäten überquert super, das hatte ich bis jetzt noch nie in Südamerika. In Perito Moreno schlafen wir uns dann aus.

  • Lago General Carrera
  • Lago General Carrera
  • Lago General Carrera im Hintergrund Pto.Ingeneiro Ibanez
  • Laguna Verde vor Bahia Jara
  • Bahia Jara
  • Chile Chico

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Die Welt ist ein Buch...

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon“
In meinem Leben hat sich alles hauptsächlich um Arbeit gedreht und ich hatte nie den Mut zu einer großen Veränderung...

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