Mittwoch, August 23, 2017
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"Cerro Fitz Roy", "Perito Moreno Gletscher", "Torres del Paine"

Alpacas, Nandus, und einen platten Hinterreifen in Patagonien!

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002>“Es wird kälter im argentinischen Teil Patagoniens”
Die Nationalparks

Am Plan steht die Fahrt zum „Mount Fitz Roy“ nach El Chalten“ . Es geht wieder nur gerade aus und hier ist absolute Pampa. Wir sehen eine viele Lamas. Es sind aber keine „richtigen“ Lamas sondern „Alpakas“.

Das Alpaka gehört zu den glücklichen Säugetieren, die vom Menschen nicht primär gezüchtet werden, um aufgegessen zu werden, sondern um Wolle zu liefern. Manche Züchter sprechen lieber von „Fasern“. Es gibt auch mehrere Fachwörter, welche bestimmte Eigenschaften der Fasern bezeichnen. Im allgemeinen Sprachgebrauch und vielen Zoologie-Büchern wird aber das Wort „Wolle“ verwendet. Jedem ist sowieso klar, was gemeint ist. Früheste Hinweise auf domestizierte Alpakas in den Anden stammen aus der Zeit um 3,500 v. Chr. (Diamond, 2005). Alles ist flach und nichts Grünes zu sehen, und der Wind hält sich in Grenzen, Gott sei Dank, sonst ist es nicht so „angenehm“ zu fahren. Seltsame Strassenschilder stehen da rum, von wo kommen denn die Bäume geflogen, ich kann keine sehen. Oder ist damit auch nur der starke Wind gemeint??  Es geht wieder auf Schotter Straßen entlang und als wir 50 Meter Asphalt fahren habe ich einen Platten. Shit ich muss auf einen spitzen Stein gefahren sein. Das Loch ist groß und mein Reifenpannenset reicht nicht aus für die Größe. George hat eines dabei und es gelingt mir den Schaden zu beheben. Es ist heiß und bei diesem Wetter den Mount Fitz Roy zu sehen ist sensationell.

  • Warnung vor dem Wind
  • Wieder Asphalt unter den Rädern
  • Alpakas am Strassenrand
  • Mitten in der "Pampa"
  • Wie lautet die Nummer vom argentinischen "ÖAMTC" :-))
  • "Cerro" (Mount) Fitz Roy
  • Parque National "Los Glaciares"

04.02.2015 Mount Fitz Roy 04.02.2015 Mount Fitz Roy

Wir verlassen den Campingplatz um ca. 10:00 Uhr und erreichen „El Calafate“ nach etwa 3 Stunden. Ich wasche Flocke und besorge mir mit Hilfe eines einheimischen Motoröl, welche sich dann in seiner Werkstatt wechseln darf. Perfekt, ich tausche auch gleich das Kardanöl aus. Später treffe ich George und wir gehen auf ein „Bierchen“ in die Stadt. Der „Perito Moreno Gletscher“ ein Naturschauspiel das seines gleichen sucht. Wir verbringen ca. 2 Stunden vor dem Gletscher und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Immer wieder fallen Eisbrocken in den See und es kracht gewaltig. Es ist still und man hört das knacken der mächtigen Eiswände, unglaublich einfach sensationell. Am Abend werden noch die Fotos überspielt, und es ist bis 22:00 Uhr Taghell, irgendwie komisch.

  • Vamos..
  • Perito Moreno Gletscher
  • Perito Moreno Gletscher
  • Perito Moreno Gletscher
  • Perito Moreno Gletscher

Nachdem wir die ersten 110 km auf gutem Asphalt zurückgelegt haben kommt ein Teilstück von ca. 70 km auf Schotter. „Nandus“ kreuzen die Straße. Die Nandus (Rhea) sind eine in Südamerika beheimatete Gattung der Laufvögel. Sie ähneln dem Afrikanischen Strauß. Anatomisch und taxonomisch unterscheiden sie sich von den Straußen jedoch deutlich. Die Ähnlichkeit ist das Ergebnis einer konvergenten Evolution. Verwandt sind sie dagegen mit den Steißhühnern. Zu den typischen Merkmalen eines Flachbrustvogels zählen die verhältnismäßig großen Augen sowie der breite und flache Schnabel.Nandus gehören zu den charakteristischen Großtieren der Grasländer in subtropischen und gemäßigten Breiten Südamerikas. Der Wind bläst uns um die Ohren, und es ist kalt Flocke zeigt nur 6 Grad an. Alles wird angezogen doch der eisige Wind bläst durch den Helm. Am Strassenrand sind so eine Art "Windhäuschen" aufgestellt wo man sich ein wenig vom Wind "erholen" kann. Die Grenzformalitäten sind schnell erledigt und es geht weiter in den Nationalpark „Torres del Paine“. Mein Preisepass ist bald voll mit Stempeln. Ich werde mir in Santiago de Chile einen neuen besorgen müssen. Der Eintritt in den Nationalpark kostet für Ausländer umgerechnet € 25,- und für einheimische € 7,-. Na ja was solls ich komme wahrscheinlich nur einmal hierher aber es lohnt sich. Es geht über engen Kurven bergauf und er Wind wird immer stärker, Flocke ist fast nicht mehr zu halten bzw. wird der Schotter immer grober. Die „Torres“ sind superschön und Gott sei Dank hält das Wetter. Wolken ziehen auf und verschwinden so schnell sie gekommen sind wieder. Man kann sehen wie der Wind sie regelrecht wegbläst. Das Panorama ist spektakulär, und fast direkt unterhalb der Torres campen wir.

  • "Nandus"
  • Nationalpark "Torres del Paine"
  • Die "Torres"
  • Nationalpark "Torres del Paine"
  • Nationalpark "Torres del Paine"
  • Nationalpark "Torres del Paine"
  • Nationalpark "Torres del Paine"
  • "Windhäuschen"

 

 

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